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Rentner aus Meißen soll drei Jahre auf Arzttermin warten

Kein schlechter Scherz Rentner aus Meißen soll drei Jahre auf Arzttermin warten

Trotz massiver gesundheitlicher Beschwerden soll ein Rentner drei Jahre auf einen Arzttermin warten. Der 64-Jährige fürchtet um sein Leben, doch dem Mediziner scheint das egal zu sein.

Die bittere Wahrheit: In Meißen sollte ein Rentner drei Jahre auf einen Facharzttermin warten.

Quelle: dpa

Meißen. Dass Kassenpatienten mitunter länger auf einen Termin beim Facharzt warten müssen als Privatpatienten, ist hinlänglich bekannt. Doch was ein 64-jähriger Rentner aus Meißen dieser Tage erleben musste, dürfte dann doch die Erfahrungen sämtlicher Kassenpatienten toppen. Ganze drei Jahre sollte Sigmar Hausmann auf einen Ultraschalltermin warten – trotz massiver gesundheitlicher Beschwerden.

Zunächst hatte die Sächsische Zeitung auf den Fall aufmerksam gemacht. Der Rentner hatte sich in seiner Verzweiflung an die Presse gewandt, nachdem er bei mehreren Fachärzten abgeblitzt war. Hausmann leidet bereits seit Jahren an einer Typ-2-Diabetes. Weil sein Bluthochdruck trotz Medikation nicht besser wurde, hatte ihn seine Ärztin schließlich zum Facharzt überwiesen und um ein Ultraschall der Hals- und Beingefäße gebeten.

Zunächst glaubte er an ein Versehen

Doch offenbar sah sich kein Facharzt in der Lage ein derartiges Ultraschall, geschweige denn zeitnah, zu machen. Nach wochenlanger Suche bekam der Rentner schließlich bei einem Facharzt, erfreulicherweise sogar um die Ecke, einen Termin – am 11. November: „Im ersten Moment dachte ich prima – sind ja nur noch reichlich zwei Monate“, wird Hausmann in der Sächsischen Zeitung zitiert, doch bei einem Blick auf die Jahreszahl habe er dann an ein Versehen geglaubt. 2019 stand dort auf seinem Zettelchen.

„Ich kann doch wohl nicht drei Jahre auf so einen wichtigen Termin warten müssen“, klagt er. „Bis dahin bin ich vielleicht tot“, heißt es an selber Stelle weiter. Diese Befürchtung habe er auch gegenüber dem Arzt geäußert, so Hausmann weiter. Doch dieser habe ihm nur ganz lapidar „Dann ist das so!“ geantwortet.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat Hausmann sich zwischenzeitlich an die Uniklinik in Dresden gewandt. Mit Erfolg: Dort soll er bereits einen Termin in der kommenden Woche zum Ultraschall haben.

Von RND/caro

Meißen 51.161784 13.497659
Meißen
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