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Remis im Derby: Lok-Jubel und Elbflorenz-Frust

Remis im Derby: Lok-Jubel und Elbflorenz-Frust

Das mit Spannung erwartete Drittliga-Derby zwischen den Handballern von Lok Pirna und des HC Elbflorenz endete 24:24 unentschieden (12:12). Eine Punkteteilung, die bei den Gastgebern auf dem Sonnenstein großen Jubel auslöste, beim Gegner aus Dresden dagegen Frust.

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Packendes Derby: Pirnas Dusan Milicevic zieht ab.

Quelle: Marko Förster

Das hatte seinen Grund: Eine Minute vor Ultimo führten die Gäste noch mit zwei Toren Vorsprung (24:22). Doch gleich zwei eklatante Fehler in den Reihen der Dresdner nutzte Lok-Akteur Jiri Havlat, der einen Tag zuvor noch mit Grippe im Bett lag, eiskalt aus und sorgte mit zwei Toren in Folge für die am Ende wohl gerechte Punkteteilung.

Dabei wurde den 600 Zuschauern eine ganze Menge für ihr Geld geboten. Sie erlebten ein hitziges, kampfbetontes Duell, das durch die wenig souverän agierenden Schiedsrichter zusätzlich angeheizt wurde. Als sie zum Beispiel in der 33. Minute dem Pirnaer Torsten Schneider schon die dritte Zeitstrafe aufbrummten und ihn damit "aus dem Verkehr zogen", brodelte es in der Halle fast bis zum Überkochen. Spielerisch konnten beide Teams bis zur Pause kaum Akzente setzen, auch danach dominierten die Abwehrformationen, vor allem die glänzend aufgelegten Torhüter - Timo Meinl auf Seiten von Elbflorenz und Mario Percin im Lok-Dress - drückten der Partie ihren Stempel auf.

"Das war eine Steigerung gegenüber unserem ersten Spiel. Mit Blick auf unsere personelle Besetzung hätten wir eigentlich gewinnen müssen", gab Meinl zu. Der Lok-Coach lobte seine Mini-Truppe: "Die Jungs haben Herz gezeigt und bis zum Schluss an sich geglaubt. Ich bin stolz auf sie", so Petr Hazl, der heute die Diagnose bei Christian Möbius erwartet. Der Ex-Dresdner zog sich eine Bänderverletzung zu. HC-Coach Peter Pysall befand: "Es war ein Kampf auf Augenhöhe, beide Teams hatten Höhen und Tiefen im Angriff. Es war ein spannendes, sehr kampfbetontes, aber kein unfaires oder dreckiges Derby", hob Pysall hervor.

Lok-Tore: Havlat 7, Milicevic 7/4, Boucek, Möbius je 3, Schneider 2, Ultsch, Große je 1.; Elbflorenz-Tore: Matschos 6, Knudsen 4, Reimann 4/4, Kaiser, Lumpe, Rudow je 2, Jurgeleit, Hansen, Mertig, Petersen je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.09.2013

ah

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