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Rekord-Drogenfund: Bundespolizei schnappt Schmuggler an der tschechischen Grenze

Rekord-Drogenfund: Bundespolizei schnappt Schmuggler an der tschechischen Grenze

Die Bundespolizei hat am Dienstag die bisher größte Menge Crystal an der deutsch-tschechischen Grenze sichergestellt. Rund 2,5 Kilogramm der synthetischen Droge fanden die Beamten bei einem 37-jährigen Russen, der gerade nach Deutschland eingereist war.

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Crystal macht schon bei einmaligem Konsum abhängig. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Wie die Behörde mitteilte, kontrollierten Bundespolizisten den Mann am späten Dienstagvormittag in Sebnitz, nachdem er kurz zuvor den ehemaligen Grenzübergang passiert hatte. Als die Beamten die Personaldokumente des 37-Jährigen überprüften, bemerkten sie Ungereimtheiten und entschlossen sich, das Auto des Mannes genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie baten den Russen, seinen Mercedes dafür einige Meter nach vorn zu fahren. Während der Fahrer das Auto umsetzte, warf er etwas aus dem Fenster – drei große mit Crystal gefüllte Tüten, die die Polizisten umgehend sicherstellten. Beim Wiegen kam heraus, dass der Verdächtige rund 2,5 Kilogramm Drogen hatte loswerden wollen.

Daraufhin übernahm das Zollfahndungsamt Dresden vor Ort die weiteren Ermittlungen. Noch in den Nachmittagsstunden durchsuchten Zollfahnder auf richterliche Anordnung die Wohnung des Beschuldigten in Weißwasser. Dort entdeckten die Beamten 19.000 Euro Bargeld, die nach den bisherigen Ermittlungen dem Beschuldigten zuzuordnen sind. Auch die Dresdner Wohnung der Fahrzeughalterin, bei der sich der 37-Jährige nach eigenen Angaben regelmäßig aufhielt, nahmen die Beamten ins Visier.

Das Amtsgericht erließ am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden Haftbefehl gegen den 37-jährigen Mann.

Aus den 2,5 Kilogramm Crystal hätten bis zu 100.000 Konsumeinheiten gewonnen werden können. Die Menge hat in der Bundesrepublik einen Straßenverkaufswert von mindestens 150.000 Euro.

Das Aufputschmittel N-Methylamphetamin, umgangssprachlich abgekürzt "Meth" oder "Crystal", unterdrückt Müdigkeit, Hunger- und Durstgefühl sowie Schmerz und lindert Angstzustände. Es erhöht Selbstvertrauen und Stärke-Gefühl. Am Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde es vielfach zur Leistungssteigerung der Soldaten eingesetzt. Heute wird es in der Medizin nicht mehr verwendet.

ttr

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