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Regen sorgt für Schlammlawine in der Sächsischen Schweiz

Regen sorgt für Schlammlawine in der Sächsischen Schweiz

Eine Schlamm- und Gerölllawine hat nach einem Gewitter in Pirna drei Grundstücke an der Pirnaer Straße im Stadtteil Oberposta verwüstet.

Pirna.

Ausgelöst wurde der Erdrutsch durch den anhaltenden Starkregen. Das Wasser sammelte sich oberhalb der Felder in der sogenannten Blutpfütze, einem ehemaligen Steinbruch. Die enorme Wassermenge, die sich binnen kurzem ansammelte, ließ das Wasser schließlich zu einem sechs Meter breiten und bis zu zwei Meter tiefen Sturzbach werden. Dieser riss über etwa 40 Meter das Geröll und den Schlamm sowie mehrere Stahlbarrieren mit sich den Elbhang hinab.

Die Grundstücke waren zuletzt im Juli des vergangenen Jahres von einer ähnlich starken Schlammlawine heimgesucht worden. Besonders schlimm war es vor zehn Jahren kurz nach Silvester, als sich eine teilweise mehrere Meter hohe Gerölllawine über die Grundstücke bis hin zum Elbufer wälzte.

Außerdem schlugen Blitze in mehrere Häuser ein. So traf einer das Dach eines Mehrfamilienhauses und legte die Elektroanlage lahm. Die herbeigeeilte Feuerwehr fand glücklicherweise im Dachstuhl keine Brandnester. In zwei elfgeschossigen Wohnblöcken auf dem Sonnenstein haben Blitzschläge ins Dach die Fahr-stühle außer Gefecht gesetzt. Am Hafen in Pirna-Copitz fuhr ein Blitz in eine Pappel. Die Feuerwehr musste mehrere umgestürzte Bäume und einen Sandsteinfelsen wegräumen, der im Liebethaler Grund die Fahrbahn blockierte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.05.2013

df

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