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Rechte Bürgerinitiativen üben Schulterschluss in Pirna

Störungsfrei und friedlich Rechte Bürgerinitiativen üben Schulterschluss in Pirna

Zu einer Demonstration gegen die Asylpolitik hatten am Dienstag mehrere Initiativen vor dem Landratsamt in Pirna aufgerufen. Gegen 16 Uhr versammelten sich knapp 100 Personen auf dem Ernst-Thälmann-Platz und zogen zum Schloss Sonnenstein.

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Asylgegner demonstrierten zum ersten Mal vor dem Schloss Sonnenstein.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Zu einer Demonstration gegen die Asylpolitik hatten gestern mehrere Initiativen vor dem Landratsamt in Pirna aufgerufen. Gegen 16 Uhr versammelten sich knapp 100 Personen auf dem Ernst-Thälmann-Platz und zogen über Siegfried-Rädel-Straße, Nicolaistraße, Brau- und Bergstraße sowie Am Hausberg hinauf zum Schloss Sonnenstein. An der Ostseite des Schlosshofes hielten sie eine Kundgebung ab. Durch Nachzügler ist die Teilnehmerzahl während der Versammlung noch leicht angestiegen. Am Ende zählte die Polizei rund 150 Personen. Alles sei störungsfrei und friedlich geblieben, teilte die Polizeidirektion Dresden mit.

Zu der Demonstration hatten mehrere Gruppen aufgerufen, die sich selbst als Bürgerinitiativen bezeichnen. Zu dem Bündnis gehören: "Heidenau-Hört zu", "Heidenau zeigt's wie es geht", "Bürgerbewegung Kreis Dippoldiswalde", "Frigida", "Freie Aktivisten Dresden", "Keine Asylanten für die Turnhalle des BSZ-Copitz" sowie "Nein zum Heim - Sächsische Schweiz und Osterzgebirge". Es war die erste Demonstration vor dem Landratsamt und laut den Organisatoren soll es nicht die letzte gewesen sein

Wes Geistes Kind diese vermeintlich besorgten Bürger waren, haben sie spätestens auf dem Schlosshof gezeigt, als der ehemalige NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer zu ihnen sprach und Applaus erntete. Auf dem Weg durch die Innenstadt riefen sie die NPD-Parole "Hier marschiert der nationale Widerstand". Und Max Schreiber aus Heidenau, der die Kundgebung angemeldet hat, macht auf seiner Facebook-Seite unverhohlen Werbung für die Rechtsaußenpartei, indem er Bilder von deren Wahlplakaten postet.

S. Kuhnert

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