Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+
Radsport: Heidenau feiert Hanka Kupfernagel

Radsport: Heidenau feiert Hanka Kupfernagel

Hanka Kupfernagel genoss noch einmal den Applaus der über 800 Zuschauer auf der Radrennbahn in Heidenau. Auch wenn die 39-jährige Rad-Ikone bei ihrem dritten Auftritt das Traditionsoval nicht als Siegerin verließ, bekam sie die besonderen Ovationen der Fans.

Voriger Artikel
Sebnitz: Bedeutender Lückenschluss bei Bahnstrecke
Nächster Artikel
Landesliga: Radebeul punktet weiter, Kamenz unterliegt Görlitz

Hanka Kupfernagel

Quelle: Daniel Förster

Nachdem die fünfmalige Weltmeisterin beim gestrigen 9. Derny-Championat von Deutschland den ersten Lauf über 10 km knapp für sich entschieden hatte, musste sie sich im zweiten Rennen über 15 km hinter dem Leipziger Schrittmacher Lutz Weiß in einem packenden Schluss-Spurt den beiden deutlich jüngeren Fahrerinnen Stephanie Pohl aus Cottbus und Lisa Fischer (Werneck) geschlagen geben. In der Gesamtwertung der Frauen belegte sie hinter Pohl und vor Fischer den zweiten Platz.

Und auch in der Teamwertung des Derny-Championats erreichte sie mit ihrem "Kompagnon" Theo Reinhardt aus Berlin, der nach zwei Läufen (15 km/20 km) bei den Männern vor seinem Berliner Kollegen Henning Bommel und Lokalmatador Carsten Bergemann gewann, den zweiten Platz. Sieger des Championats wurde das Team Pohl/Bommel mit Schrittmacher Torsten Rellensmann (Dortmund). Bronze in der Mannschaftswertung ging an Bergemann/Fischer, die jeweils hinter dem Heidenauer Urgestein Wilfried Kluge antraten.

Der 34-jährige Carsten Bergemann, der im zweiten Lauf lange geführt hatte, konnte am Ende die Angriffe der beiden WM-Bronzemedaillengewinner im Zweiermannschaftsfahren 2013, Theo Reinhardt (1.) und Henning Bommel (2.), nicht mehr abwehren. Mit Rang drei war der Heidenauer Ex-Weltmeister aber total zufrieden: "Im ersten Rennen lief es noch nicht so rund, aber mit dem zweiten kann ich gut leben. Für mich war das ein erfolgreicher Saisonabschluss", meinte der Lokalmatador, den die Fans bis zum Schluss lautstark angefeuert hatten.

Diese Begeisterung des Heidenauer Publikums lobte auch Hanka Kupfernagel, die trotzdem noch ein wenig haderte: "Eigentlich wollte ich im zweiten Lauf früher antreten, aber da ich mit Schrittmacher Lutz Weiß das erste Mal gefahren bin, fehlte ein wenig die Abstimmung", meinte die Athletin. Trotz einer noch nicht ausgeheilten Erkältung fuhr sie mit, weil sie einfach Lust dazu hatte: "Die Bahn ist in sehr gutem Zustand und immer bestens gepflegt. Es macht einfach Spaß, hier zu fahren." Ob man die erfolgreichste deutsche Radsportlerin im nächsten Jahr noch einmal auf dem Oval bewundern kann, bleibt abzuwarten. "Nächstes Jahr ist für mich endgültig Schluss. Aber ich würde gern noch ein Abschiedsrennen bestreiten, aber vielleicht wird es ja sogar eine Abschiedstour. Dann würde ich auch gern nochmal nach Heidenau kommen", betonte sie. Zuvor will sich Kupfernagel aber bei den Deutschen Meisterschaften noch einmal eine Medaille im Zeitfahren erkämpfen. "Mit Platz vier war ich in diesem Jahr nicht zufrieden, so möchte ich nicht abtreten", meinte die Rad-Amazone.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.09.2013

ah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr