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Radklassiker "Rund um Sebnitz" feiert zwei runde Jubiläen

Radklassiker "Rund um Sebnitz" feiert zwei runde Jubiläen

Die Kunstblumenstadt Sebnitz wird an diesem Sonntag erneut zum Mekka für Radsportler und deren Fans. Das Straßenradrennen Volksbank Classics "Rund um Sebnitz" geht 60 Jahre nach dem ersten Rennen in seine 40. Auflage.

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Fahrer aus elf Nationen kämpfen am Sonntag um den prestigeträchtigen Sieg.

Quelle: Daniel Förster

Und das Doppeljubiläum wollen nicht nur "Größen der Radsportszene" spektakulär machen. Denn schon vor dem Hauptrennen der Elite-Rennfahrer, das der Sebnitzer Radfahrerverein 1897 um 13.30 Uhr auf dem Markt startet, treten die Pedaleure ab dem frühen Morgen auf der 6,54 Kilometer langen Berg- und Tal-Runde in die Pedale.

Um 7.30 Uhr beginnt zunächst das Rennen der Frauen und Juniorinnen, Senioren 2, 3 und 4 über 39 Kilometer (sechs Runden). Es folgen weitere Rennläufe bis dann der Startschuss für den 105 Kilometer langen Kanten im Hauptrennen fällt. Der Sebnitzer Radfahrerverein 1897, der jedes Jahr aufs Neue keine Mühen scheut, um das zweitgrößte Eintagesrennen Ostdeutschlands am Leben zu erhalten, erwartet Fahrer aus elf Nationen, die rund um Sebnitz um den prestigeträchtigen Sieg kämpfen. Fast 100 Profis aus Holland, Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich und Deutschland sollen an der Startlinie stehen.

Von den "Großen" des Radsports hat sich der Olympiazweite im Punktefahren (2008) Roger Kluge aus Eisenhüttenstadt angekündigt. Der 28-Jährige hat in dieser Saison bereits die "Tour de France" in den Beinen. Außerdem will auch der Leipziger Rüdiger Selig (25) vom russischen Profiteam Katusha ein Wörtchen mitreden. Neben Martin Reimer vom südafrikanischen Team MTN-Qhubeka, Deutscher Profimeister 2009, stehen in den Aufgeboten der Profiteams zahlreiche weitere Weltmeister und Titelträger bei Olympia oder Nationalen Meisterschaften. Vor allem an der Bergwertung an der Dr.-Steudner-Straße erhoffen die Veranstalter Tour de France-Stimmung.

Der Klassiker "Rund um Sebnitz" zählt in Ostdeutschland zu einem der größten Radrennen überhaupt. Viele prominente Radsportler haben es berühmt gemacht, unter ihnen vor allem Eddy Merckx. Der gewann vor genau 51 Jahren das Sebnitzer Rennen und machte es legendär. Der von Experten als größter Rennfahrer der Radsportgeschichte angesehene Belgier war zweimal in der DDR an den Start gegangen - 1963 in Dresden und in Sebnitz. Beide Rennen hatte der damals in die Amateurklasse aufgestiegene 18-Jährige gegen DDR-Spitzenfahrer wie Täve Schur, Klaus Ampler und Manfred Weißleder gewonnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2014

Daniel Förster

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