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Radioaktiver Bauschutt des Atomkraftwerk Stade kommt auf sächsische Deponie bei Dresden

Radioaktiver Bauschutt des Atomkraftwerk Stade kommt auf sächsische Deponie bei Dresden

Rund 2000 Tonnen Bauschutt aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade in Niedersachsen werden künftig auf einer sächsischen Deponie gelagert. „Rund 470 Tonnen sind freigegeben und stehen bereit“, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Dienstag.

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Das stillgelegte Atomkraftwerk Stade. Radioaktiver Bauschutt kommt jetzt auf eine Deponie in Sachsen.

Quelle: Gaermer

Zuvor hatte die „Sächsische Zeitung“ darüber berichtet. Demnach sollen in den Jahren 2014 und 2015 jeweils 1000 Tonnen Bauschutt auf die Deponie in Grumbach (Sächsische Schweiz/Osterzgebirge) kommen. Das Ministerium betonte, das Material sei so geringfügig radioaktiv, dass es normal entsorgt werden könne. „Eine Gefährdung der Bevölkerung ist nicht zu erwarten“, hieß es.

Die Interessengemeinschaft „Keine Deponie am Tharandter Wald“ sorgt sich dagegen um die Gesundheit der Anwohner. „Die Deponie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Wohngebiet“, erklärte ein Mitglied. Zudem türme sich ein „riesiger Müllberg“ vor dem Tharandter Wald auf - einem Erholungsgebiet in der Nähe von Dresden. Die Initiative fürchtet daher negative Folgen auch für den Tourismus.

Nach Angaben des Umweltministeriums darf der Bauschutt eine Strahlung von höchstens 10 Mikrosievert pro Jahr nicht überschreiten. Zum Vergleich verweist die Behörde auf die natürliche Strahlung, die 2012 in Deutschland bei 2,1 Millisievert lag. Die Strahlendosis, die durch die Ablagerung in Grumbach entstehe, sei somit 200-mal geringer.

Der Bauschutt des stillgelegten Kraftwerks in Stade ist laut Zeitungsbericht nicht der erste, der in Sachsen entsorgt wird. Das Ministerium bestätigte, dass in der Vergangenheit bereits Reste des Atomkraftwerks Würgassen (Nordrhein-Westfalen) auf sächsischen Deponien entsorgt wurden. In Grumbach liegt auch schon freigegebener Bauschutt vom Forschungsreaktor in Rossendorf. Seit 2009 wurden dort rund 1000 Tonnen abgelagert.

dpa

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