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Radebeuler Landesbühne hat neue Inspizientenanlage und bietet neue Anrechte an

Radebeuler Landesbühne hat neue Inspizientenanlage und bietet neue Anrechte an

Gestern gingen die Landesbühnen Sachsen mit einer Aufführung von Dürrenmatts "Frank der Fünfte" in die neue Spielzeit. Die kommt in diesem Jahr mit einer wirklichen Neuerung daher: Knapp 200 000 Euro hat das Landestheater für eine neue Inspizientenanlage ausgegeben.

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Die Schauspiel-Inspizientin Kathrin Wolf bei den gestrigen Proben zur Vorstellung von "Frank der Fünfte". Ihr Arbeitsplatz, der Inspi- zientenpult, ist die Schaltzentrale des Theaterbetriebs und wurde in der Spielpause in Radebeul komplett erneuert.

Quelle: Uwe Hofmann

Die ist so etwas wie die Schaltzentrale hinter den Kulissen, sind die Inspizienten doch dafür verantwortlich, dass die Schauspieler, Sänger und Tänzer ihren Auftritt nicht verpassen, geben den Bühnentechnikern das Signal für Umbauten und leiten Ton- und Lichttechniker an, wann welche Musikeinspielung oder welches Licht eingesetzt werden muss.

Mit der neuen Technik wird all das einfacher, wie Baureferentin Birgit Schüler sagt. Die Anlage ersetzt den alten Inspizientenpult, der seit den 90er Jahren seinen Dienst getan hat. Die Anlage hatte zuletzt technische Probleme bis zum Totalausfall und konnte weder die Saallichtkreise anzeigen, noch die Kommunikation über Funk ermöglichen. Die Bühnentechniker mussten daher per Walki-Talki angeleitet werden, was schlicht unpraktisch ist.

Mit der neuen Anlage haben die Landesbühnen auch die Videotechnik im gesamten Haus überarbeitet, was sich auch direkt auf die Theaterbesucher auswirkt. So filmt eine leistungsstarke Fernsehkamera das Geschehen auf der Bühne - vor allem, damit die Inspizienten es hinter den Kulissen genau verfolgen können. Das Bild kann aber auch auf Displays geworfen werden, die im Foyer angebracht sind. Dort können auch Werbefilmchen für andere Stücke oder nach Ende der Vorstellung der Fahrplan der Straßenbahn aufgerufen werden. "Das verbessert unseren Service für die Zuschauer", sagt Schüler. Das gilt ebenso für die neuen Lautsprecher, die Besucher bereits am Eingang in Empfang nehmen sollen.

Mit der Neuerung hinter den Kulissen wollen die Landesbühnen also attraktiver für Besucher werden. Das gilt auch für die neuen Abonnements, die man zu dieser Saison neben den bestehenden Anrechten eingeführt hat. Sie richten sich an ein jüngeres Publikum, worunter Marketingleiter Martin Künanz allerdings ein ziemlich breites Spektrum zählt: "Alle die arbeiten, Kinder haben und aus verschiedenen Gründen ihren Theaterbesuch nicht langfristig planen können", wie er sagt. Sie können mit einem Spontan-Anrecht ab 54 Euro sechs Gutscheine erwerben, die sie entweder für Aufführungen im Radebeuler Stammsitz oder auf der Felsenbühne Rathen eintauschen können. Und das bis zu fünf Minuten vor Veranstaltungsbeginn, auch wenn eine Anmeldung zur Sicherung guter Plätze Sinn macht, wie Kürnanz sagt. Ähnlich flexibel lässt sich die Theatercard Junior handhaben, die sich an Besucher bis 25 Jahren wendet. Sie kostet 20 Euro und ermöglicht den Besuch von vier selbstgewählten Vorführungen. Wer älter ist, kann die Theatercard 40/40 für 40 Euro kaufen und für alle besuchten Vorstellungen 40 Prozent Ermäßigung erhalten. Das lohne sich bereits ab der fünften, sechsten Vorstellung, meint Kürnanz. Er hat mit diesen Neuerungen nicht nur auf die Spontaneität seiner Besucher reagiert, sondern auch geeignete Präsente für Theaterfreunde geschaffen, ohne ihnen einen Termin vorzuschreiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.09.2014

Uwe Hofmann

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