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Radebeuler Kraftsportler will zur Deutschen Meisterschaft

Bodybuilding Radebeuler Kraftsportler will zur Deutschen Meisterschaft

41 Zentimeter Oberarmumfang, ohne Pump schon vor den 50 Liegestützen: Iwailo Konstantinow aus Radebeul stemmt schon seit fünf Jahren Gewichte. Nun hat der 19-Jährige sein Training intensiviert.

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41 Zentimeter Oberarmumfang: Iwailo Konstantinow will später mit seinem Aussehen Geld verdienen. Aber zunächst hat die Ausbildung Priorität.

Quelle: Lars Müller

Radebeul. 41 Zentimeter Oberarmumfang, ohne Pump schon vor den 50 Liegestützen: Iwailo Konstantinow aus Radebeul stemmt schon seit fünf Jahren Gewichte. Nun hat der 19-Jährige sein Training intensiviert. Der Auszubildende zum Sport- und Fitnesskaufmann im zweiten Lehrjahr will im Herbst 2016 in der Juniorenklasse bei den Deutschen Meisterschaften der German Natural Bodybuilding Federation antreten. "Ich möchte einfach einmal sehen, was ich drauf habe", sagt der junge Sportler. Dafür müsse er schon jetzt mit der Vorbereitung beginnen.

Doping ist für den Fitnesstrainer in einem Meißner Studio tabu. "Auch Nahrungsergänzungsmittel brauche ich nicht", betont er. Das richtige Training und eine gesunde Ernährung seien ausreichend, um Muskeln aufzubauen und den Körper in Form zu bringen. "Ich will auch nicht irgendwann wie ein Anabolika-Monster aussehen", sagt er schmunzelnd. Fitness und eine gut definierte Figur seien das Ziel. Dafür hat er sich eine ganz besondere Trainingsmethode ausgesucht: das High Intensity Trainung. Dabei trainiert der Kraftsportler nur ein- oder maximal zweimal in der Woche für jeweils 30 Minuten seinen gesamten Körper. Das sei zwar enorm anstrengend, aber auch wirksam und schone letztendlich die Gesundheit. "Jeder Körper braucht auch einige Tage, um zu regenerieren", sagt Iwailo Konstantinow. Vorreiter dieser Methode war der US-amerikanische Bodybuilder Mike Mentzer. Inzwischen unterstützten Sportwissenschaft das Konzept, sagt der junge Sachse. Man könne das mit den muskulösen Löwen vergleichen, die auch den ganzen Tag in der Savanne dösten und dann bei der Jagd für nur kurze Zeit ihrem Körper Höchstleistungen abforderten und dabei trainierten.

Auf der faulen Haut liegen ist aber nicht so die Sache von Iwailo Konstantinow. Viel lieber legt er an den Bodybuilding-freien Tagen noch leichte Laufeinheiten ein, die er hin und wieder mit einem Spurt auf der Spitzhaustreppe in Radebeul intensiviert. Sport hat in der Familie Konstantinow sowieso schon immer großen Stellenwert. Iwailows Vater, der aus Bulgarien stammt und in Radebeul als Lehrer arbeitete, ist in seiner Freizeit Kampfsporttrainer. Zu seinen Schülern gehörten auch Polizeibeamte, sagt der Junior nicht ohne Stolz. Auch er habe anfangs Karate und Kickboxen trainiert. "Man kann aber nicht überall Spitze sein, deshalb konzentriere ich mich auf Bodybuilding."

Seine Erfahrung gibt der angehende Fitnessfachmann gerne weiter und coacht in seiner Freizeit mit Hingabe interessierte Anfänger. "Ich ergründe zuerst deren Ziele und entwickele dann Trainings- und Ernährungspläne", erklärt er. Mädchen und Frauen würden vor allem abnehmen wollen, Jungen und Männer Muskelmasse zulegen. Für seine Dienste außerhalb des Fitnessstudios nimmt der 19-Jährige keine Gage. "Ich mag es nicht, für alles gleich zu kassieren." Ihn ärgern die viele selbsternannten Fitnesstrainer, die im Internet gegen oftmals viel Geld ihre Leistungen anbieten und Nahrungsergänzung oder Fitnessausstattungen bewerben. "Das meiste davon ist unnötig", ist er überzeugt. Er selbst hat im Alter von 14 Jahren mit dem Kraftsport angefangen. Mit zunehmendem Muskelwachstum hätten sich ihm immer mehr Kumpels angeschlossen. Dabei habe er sein Motivationstalent entdeckt.

Später möchte er mit seinem Aussehen schon auch Geld verdienen, gibt er zu - als Fitnessmodel oder im Bereich Schauspiel. Das sei aber während der Ausbildung Zukunftsmusik. Trotzdem nimmt Iwailo Konstantinow hin und wieder an Fotoshootings teil, setzt unter anderem auf den Hamburger Fotografen Ammar Hanif, der ihn und andere Fitnessmodels unterstütze. Im vergangenen Jahr hat ein sächsischer Fotograf einen Fitnesskalender herausgeben, auf dem Iwailo Konstantinow vor verschiedenen Dresdner Gebäuden posiert. Zunächst allerdings widmet sich der Radebeuler wieder seinen beiden großen Zielen - Ausbildung und Job sowie Teilnahme am Wettkampf der German Natural Bodybuilding Federation.

https://www.facebook.com/iwailo.konstantinow

Lars Müller

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