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Radebeuler Grafikmarkt: Kunstmekka in der Elbsporthalle

Radebeuler Grafikmarkt: Kunstmekka in der Elbsporthalle

"Die Dinge verändern sich eben", sagt Stadtgaleristin Karin Baum. Für den Radebeuler Grafikmarkt, der seit 1979 in ungebrochener Folge stattfindet, bedeutet das: Erstmals findet er in der Elbsporthalle an der Festwiese in Altkötzschenbroda statt.

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Erstmals laden die Organisatoren des Grafikmarkts, das sind die Kulturamtsmitarbeiterinnen Ingrid May und Annett Braun, Objektleiter Andreas John, Karl Uwe und Karin Baum (v.l.), in die Elbsporthalle nach Altkötzschenbroda.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. "Die Dinge verändern sich eben", sagt Stadtgaleristin Karin Baum. Für den Radebeuler Grafikmarkt, der seit 1979 in ungebrochener Folge stattfindet, bedeutet das: Erstmals findet er in der Elbsporthalle an der Festwiese in Altkötzschenbroda statt. Grund für den Umzug, für den es, abgesehen von einem Gastspiel im Luisenstift Ende der 1980er, keine Präzedenz gibt: Sowohl das Historische Rathaus als auch das benachbarte Pestalozzihaus in Radebeul-Ost sind durch Bauarbeiten belegt.

Das hat für den 37. Radebeuler Grafikmarkt, der zusammen mit dem Meißner und dem Dresdner zu den bedeutendsten in der Region zählt, weitreichende Konsequenzen. So findet er anders als früher nur an einem Tag statt, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Dafür haben die Organisatoren die Öffnungszeiten um zwei Stunden verlängert. Etwa 90 Künstler sind eingeladen, anders als in den Vorjahren werden sie selbst ihre Werke an den Ständen anbieten.

Organisatorisch ist das vor allem für Baum eine große Erleichterung und bietet für Interessierte die Gelegenheit, mit den Schöpfern der angebotenen Werke ins Gespräch zu kommen. Die aufgerufenen Preise rangieren irgendwo zwischen einem und 1000 Euro, wie Baum sagt. Neben den Künstlern sind wie gewohnt der Notschriften-Verlag sowie die Buch-, Präge und Rahmenwerkstatt Kruschel mit eigenen Ständen vertreten. Erstmals präsentieren sich auch das Stadtarchiv, das Monatsheft "Vorschau und Rückblick", der Förderverein Internationales Wandertheaterfestival sowie die Stadtgalerie. Auch werden Arbeiten aus den Nachlässen Georg Richter-Lößnitz', Günter Schmitz' und des erst in diesem Jahr verstorbenen Horst Hille angeboten. Zur Beköstigung gibt es ein Künstlercafé und - für mit dem Auto anreisende Gäste - erstmals auch Parkplätze in genügender Anzahl.

Das ist einer der Gründe, warum die Organisatoren je nach Erfolg der diesjährigen Ausgabe überlegen, es beim neuen Veranstaltungsort zu belassen. Schließlich lässt sich der Grafikmarkt auf den 900 Quadratmeter Turnhallenboden aufbauen. Außerdem stehen dort alle Künstler gleichrangig nebeneinander, was sich weder im Rathaus noch im Schulgebäude bisher bewerkstelligen ließ. In den Vorjahren kamen jeweils etwa 4000 Besucher.

DNN

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