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Radebeuler Generationentag widmet sich Senioren

Radebeuler Generationentag widmet sich Senioren

Die Lößnitzstadt nimmt das neugeschaffene Veranstaltungsareal im und am Bahnhof Radebeul-Ost mehr und mehr in Besitz. So lädt sie am Freitag das erste Mal zu einem Generationentag in den Kulturbahnhof.

"Wir sind dann mal hier!" heißt ziemlich passend das Motto der ganztägigen Veranstaltung. Die Idee dazu brachte Stadtrat Frank Thomas (Freie Wähler) bereits vor drei Jahren aus dem Urlaub mit, wie Sozialamtsleiter Elmar Günther berichtet. Dort hatte Thomas eine Seniorenmesse besucht und schlug der Verwaltung vor, so etwas doch auch in Radebeul zu organisieren. Prinzipiell eine gute Idee, fanden Günter und Kulturamtsleiter Alexander Lange, nachdem sie die Köpfe zusammengesteckt hatten. Nur sollen am Kulturbahnhof nicht jedes Jahr allein die Senioren auf ihre Kosten kommen. Prinzip des Generationentags soll es sein, dass jedes Jahr eine andere Altersgruppe ins Zentrum gerückt wird. In den nächsten Jahren könnten das beispielsweise die Kinder sein.

Aber so weit ist man noch nicht. Erstmal wolle man abwarten, wie die erste Auflage der Veranstaltung ankommt. "Wir wissen nicht, was uns erwartet, ob 50 oder 500 Besucher kommen", sagt Günther. Immerhin hat sich die Stadt externe Expertise geholt, um ein attraktives Programm auf die Beine zu stellen: Eva Helms sitzt mit im Boot, die mit diversen Projekten etwa zur Altersdemenz oder Pflegebegleitern im Familienzentrum Altkötzschenbroda seit Jahren eine feste Größe ist. "Die Zielgruppe der Senioren ist so vielschichtig geworden", sagt sie, warum es nicht einfach ist, alle unter einen Hut zu bekommen. So ist die Vorstellung von Oma und Opa, die gemütlich durch den Park schlendern und anschließend auf dem Sofa sitzen, schlicht überholt. "Senioren sind welche, die ganz viel Engagement mitbringen", sagt Helms aus eigener Erfahrung. Ehrenamtliche seien überwiegend eben ältere Menschen. Entsprechend werden diverse Projekte vorgestellt, bei denen sich Interessierte einbringen können.

Als Höhepunkt des Programms ist ein Vortrag des Reformpädagogen Otto Herz geplant, der durch sein "ABC der guten Schule" bekannt ist. Erstmals in Radebeul wird er das "ABC des Älterwerdens" präsentieren. Ein wichtiger Themenkomplex widmet sich der Frage, wie Senioren sich auf ihren Lebensalltag im Alter einstellen können, etwa indem sie ihre Wohnung altersgerecht einrichten. Dazu gehört eine kleine Messe mit etwa 20 Ausstellern. Den Emotionen bei der Pflege widmet sich Margot Unbescheid bei ihrem Vortrag "In Liebe und Wut".

Kulturelle Angebote runden das Programm ab. So stellt sich das Seniorentheater der Landesbühnen vor, außerdem gibt es Seniorensingen. Schau-spiel-Urgestein Herbert Graedtke erzählt "Sagen rund um Radebeul", was sicher nicht nur die ältere Generation interessiert. Für die Enkel gibt es einen Kinderzirkus. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.05.2014

uh

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