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Radebeuler ADFC-Gruppe will bei Verkehrspolitik mitreden

Radebeuler ADFC-Gruppe will bei Verkehrspolitik mitreden

Die Radebeuler Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) will künftig bei der Verkehrsplanung in Radebeul ein gehöri- ges Wörtchen mitreden. Die Gruppe mit inzwischen 93 Mitgliedern hatte sich im Sommer konstituiert und nun auf ihrem jüngsten Treffen die Weichen für eine regelmäßige Vereinsarbeit in mehreren Arbeitsgruppen gestellt.

Eine dieser AGs widmet sich dem Thema Verkehrspolitik. 2015 werde in Radebeul turnusmäßig das Verkehrskonzept überarbeitet, in diese Arbeit wolle man sich einbringen, kündigte Thomas Weist an, der beim Treff als erster Sprecher der Ortsgruppe bestätigt wurde. Ihm zur Seite stehen Andreas Werner und Ingo Steinberg, die ebenfalls schon auf der konstituierenden Sitzung Verantwortung übernommen hatten. Werner gibt ein Beispiel dafür, wie dieses Mitreden aussehen kann. Auf der geplanten Straßenbrücke "Nach der Schiffsmühle", die an der Stadtgrenze nach Coswig drei Bahngleise überbrücken soll, sei nur auf einer Seite die Einrichtung eines Radwegs geplant. "Kein Schutzstreifen und nur auf einer Seite ein Radweg, da kann man sicher noch Besserung bewirken", sagt er. Außerdem kritisierte die Gruppe auf ihrem Treff fehlende Fahrradbügel im Stadtgebiet. Zudem wurde der geplante Ausbau der Kötzschenbrodaer Straße heftig aufs Korn genommen, weil es dort drei verschiedene Straßenbreiten, aber keinen Radweg geben soll. Diese Planung hat der Stadtrat allerdings schon bestätigt.

Doch nicht nur mit Forderungen und Kritik will die Gruppe in Erscheinung treten. Gemeinsam mit dem Rotary Club Radebeul will man im Asylbewerberheim an der Kötitzer Straße eine Fahrradwerkstatt einrichten, wie Ingo Steinberg ankündigt. Dort sollen die Asylbewerber unter fachmännischer Anleitung alte Fahrräder, die als Spende willkommen sind, so aufarbeiten, dass sie betriebsbereit sind. Diese könnten dann an die Heimbewohner verliehen oder verschenkt werden, damit diese etwa ihre Behördenwege nach Meißen erledigen können, ohne teure Tickets lösen zu müssen.

Werkzeug und Material für die Werkstatt will dabei der Rotary Club sponsern, während der ADFC das Know-how seiner Mitglieder einbringt. Die vom Verein Buntes Radebeul ins Gespräch gebrachte Werkstatt soll im März nächsten Jahres eröffnen, planen die Verantwortlichen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.11.2014

Uwe Hofmann

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