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Radebeul zahlt Schlussrate an Freistaat für Landesbühnenbetrieb

Radebeul zahlt Schlussrate an Freistaat für Landesbühnenbetrieb

Der Spielbetrieb an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul kann aufrecht erhalten werden. Die Stadt wird nun eine offene Rechnung begleichen und hat die Weichen für die Zukunft der Spielstätte gestellt.

Denn die Stadt überweist noch für dieses Jahr 300 000 Euro an den Freistaat. Die Summe stand als Schlussrate der vereinbarten Zahlung von 600 000 Euro für die Jahre 2011 und 2012 aus. Dies war Bedingung, damit der Spielbetrieb nicht eingestellt würde. Jedoch hatte das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auch einer Stundung zugestimmt. Diese sei bewilligt worden aufgrund der laut Stadt angespannten Haushaltslage infolge der Wirtschaftskrise 2008/09.

"Aufgrund der positiven steuerlichen Entwicklung in diesem Jahr kann diese Stundung aber nicht mehr aufrecht erhalten werden, wir sollten Fairness walten lassen, die Schlussrate zahlen", warb Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) vor dem dann einstimmigen Votum im Stadtrat um ein klares Signal. Zumal der Freistaat die Stadt "immer als verlässlichen Partner" schätze, wie Wendsche sagte. Dies zahle sich auch an anderer Stelle aus. "Man sollte zudem nicht vergessen, dass wir im Vergleich zu anderen Kommunen in der günstigen Lage sind, mit den Landesbühnen die größte kulturelle Einrichtung und mit Schloss Wackerbarth auch die größte touristische Einrichtung der Stadt vom Freistaat finanziert zu bekommen." Dabei hob der OB hervor, dass man den Festbetrag, den Radebeul in Zukunft pro Jahr zu zahlen habe, bei Verhandlungen mit dem Freistaat zur weiteren jährlichen Mitfinanzierung der Landesbühnen von zunächst 600 000 auf 400 000 Euro verringern konnte.

Diese jährliche Summe soll aber künftig erst gezahlt werden, wenn der seit Längerem angedachte Vertrag zu konkreter Finanzierung, Bespielung und inhaltlicher Gestaltung vom Stammhaus und zur Zusammenarbeit zwischen Landesbühnen und Stadt geschlossen wird. Zur Gestaltung des Vertragswerks wollten SPD und Bürgerforum/Grüne erst eine Arbeitsgruppe berufen. Dies fand jedoch keine Mehrheit. Stattdessen einigten sich alle Fraktionen darauf, dass Experten in den dafür zuständigen Radebeuler Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales eingeladen werden, die die Stadt beraten sollen. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.12.2012

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