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Radebeul will Rathaus-Areal öffnen

Radebeul will Rathaus-Areal öffnen

Auf der Großbaustelle am künftigen Kulturbahnhof in Radebeul-Ost hat laut Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) "der Schlussspurt" begonnen.

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Grafik/Quelle: kokenge.ritter Gmbh, Landschaftsarchitektur

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

Doch schon bald steht das nächste große Vorhaben im neuen Stadtzentrum an. Die Pläne für die Umgestaltung des Rathaus-Areals sollen jetzt abgesegnet werden. Rund 765 300 Euro hat die Stadt für Sanierung und Umbau des Geländes zwischen Pestalozzistraße und Neubrunnstraße vorgesehen.

Die Stadträte sollen morgen auf ihrer Sitzung ab 17 Uhr im Rathaus darüber abstimmen, wie das Gelände nach dem Umbau, der bis 2015 beendet sein soll, aussehen könnte. Die Pläne des Büros Landschaftsarchitektur "Kokenge.Ritter GmbH" aus Dresden würden bei einem positiven Votum der Stadträte umgesetzt werden, sobald es Geld dafür gibt. Bei einer Bestätigung des Haushalts 2013 liege der Eigenanteil bei einem Drittel, sagte Müller. Der Rest werde aus dem Bund-Länder-Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" finanziert.

Ziel der von mehreren Pflanzungen geprägten Neugestaltung sei es, das Gelände frei begehbar zu machen und als Teil des Zentrums Ost allen zur Verfügung zu stellen. "Ihr Grundverständnis als transparenter, moderner und bürgernaher Dienstleister" möchte die Verwaltung so zum Ausdruck bringen. So wird zum Beispiel künftig auch auf einen Großteil der Mauern und Zäune verzichtet. Ausnahmen bilden dabei die historischen Eisentore am Rathaus. "Sie werden erhalten, selbst wenn sie keine Funktion mehr erfüllen", erklärt Müller.

Abgerissen werde aber die Mauer am Parkplatz zwischen historischem und Technischem Rathaus. Auch die Baracken dort müssen für einen Weg weichen, der von der Neubrunnstraße aus am historischen Rathaus entlang führt. Dort werden zehn Radstellplätze geschaffen. Ähnliches ist überall auf dem Areal geplant.

Außerdem sollen bald über 100 Parkplätze bereit stehen. 31 davon werden vor dem Technischen Rathaus angelegt. Dazu wird ein Teil der Grünfläche genutzt, auf der bis zum Abriss im Juni die alte Villa stand. Dort ist künftig der einzige nicht öffentlich begehbare Bereich zu finden. Dieser ist dann dem Rathaus-Fuhrpark vorbehalten.

Das Technische Rathaus soll ab 2013 energetisch ausgebaut, der barrierefreie Zugang und der Brandschutz dort verbessert werden. Dazu hatte sich der Stadtrat entschlossen, als klar war, dass es in den nächsten 30 Jahren keinen Neubau für das Rathaus geben soll.

2014 beginnt im historischen Rathaus der Umbau. Im selben Jahr kann man im Gebäude der Alten Post heiraten. Im Januar 2014 öffnet dort das Standesamt. Hinter dem Haus wird ein Hochzeitsgarten angelegt, der begehbar ist und von Hecken umringt wird.

Der Gehweg vor der Alten Post erhält ferner eine Einbuchtung, durch die bei Hochzeiten Limousinen und Kutschen vorfahren können. Das Seifenpflaster, das zwar schön aussehe, bei Schnee und Eis jedoch "höllisch glatt" wäre, wird jedoch Müller zufolge entfernt. Und der Haupteingang werde auf der Seite zum Rathaus sein. Das als Lager genutzte Polizeigebäude am Rathaus bleibt vorerst noch unangetastet. Es soll denkmalgerecht saniert werden, wenn die Stadt Bedarf hat und Geld dafür zur Verfügung steht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2012

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