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Radebeul will Parkplätze an der Hauptstraße drastisch reduzieren

Radebeul will Parkplätze an der Hauptstraße drastisch reduzieren

Die Einkaufsmeile Hauptstraße in Radebeul-Ost soll vom Blech befreit werden. Das beabsichtigt zumindest der Stadtentwicklungsausschuss (SEA), der gehörig am bestehenden Verkehrs- und Parkraumkonzept für den Bereich gefeilt hat.

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Für den Einkaufsbummel reichlich unübersichtlich, mitunter gefährlich: Die Hauptstraße in Radebeul-Ost soll für Fußgänger attraktiver werden.

Quelle: Uwe Hofmann

Zwei Varianten werden nun voraussichtlich im Februar der Öffentlichkeit vorgestellt. Beide haben gemeinsam, dass die Zahl von Stellflächen am Straßenrand deutlich nach unten geschraubt wird. "Ziel ist es, den Bereich zu verändern, jetzt, wo das Parkhaus und das Stadtteilzentrum da ist", sagt Marcus Hesse aus dem Stadtplanungsamt. Das Kalkül ist nachvollziehbar: Rings um den sanierten Bahnhof und im Parkhaus sind Stellplätze entstanden, die zumeist für eine Stunde kostenfrei genutzt werden können. Autofahrer sollen nun dorthin gelenkt werden, damit Fußgänger und auch Radfahrer auf der Hauptstraße ein leichteres Auskommen haben.

Denn momentan ist die Situation auf der Einkaufsstraße alles andere als übersichtlich. Autos dürfen dort auf beiden Seiten parken, was vor Jahren noch, als das heutige Stadtteilzentrum von Radebeul-Ost noch eine Brache war, vor allem als Zugeständnis an den an der Hauptstraße ansässigen Einzelhandel gedacht war. Zudem dürfen Radler die Einbahnstraße in beiden Richtungen befahren, können die zugeparkte Straße bei Gegenverkehr aber kaum passieren. Fußgänger, die von einer Straßenseite zur anderen wechseln wollen, müssen sehr vorsichtig zwischen den parkenden Autos hervorlugen, ob denn die Straße frei ist. Von Autofahrern werden sie erst spät gesehen.

Bei der Neuordnung werden die Stellflächen je nach Variante auf 27 oder 28 Parkplätze reduziert. Vorzugsvariante der Stadträte ist die Planung mit 27 Stellflächen, weil diese alle auf nur einer Straßenseite angeordnet werden, was übersichtlicher ist. Beiden Varianten ist gemein, dass jeweils drei weitere Stellflächen hinter der künftigen Tourist-Information vorgesehen sind. Dennoch reduziert sich die Stellplatzzahl an der Hauptstraße um mehr als die Hälfte. Ähnlich wird mit der Parkdauer verfahren. Sie wird von zwei Stunden auf eine reduziert, so wie es rings um den Bahnhof schon gilt. Die gute Nachricht für Autofahrer: Parken bleibt gebührenfrei.

Flankiert wird das durch weitere Maßnahmen: So soll im gesamten Bereich zwischen Pestalozzistraße, Meißner Straße, Hauptstraße und Schildenstraße Tempo 30 gelten. Das dürfte auch den verkehrsberuhigten Bereich stärken, der auf der Hauptstraße zwischen Gellerstraße und Meißner Straße schon gilt, an den sich aber kaum jemand hält. Dort dürfen Fußgänger nicht behindert, geschweige denn gefährdet werden. Auch ist das Parken nur in dafür gekennzeichneten Bereichen erlaubt.

"Wir schildern etwas aus, das so nicht gelebt wird", hat SPD-Fraktions-Chef Thomas Gey trotzdem so seine Zweifel, ob sich der Verkehr auf der Hauptstraße beruhigen lässt. Ballspielen würde er dort jedenfalls keinem empfehlen, sagt er in Anspielung auf das entsprechende Verkehrsschild mit spielenden Kindern. Er wirft die Frage auf, wie realistisch die Vorstellung ist, dass die Hauptstraße eine echte verkehrsberuhigte Zone sein kann. CDU-Stadtrat Wolfgang Jacobi gefällt diese Frage nicht. "Ob einer das Schild kennt oder nicht, die Stadt muss das durchsetzen", sagt er. Beschlossen ist noch nichts. Nachdem die Radebeuler ihre Meinung zu dem Plan gegeben haben, entscheidet der Stadtrat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2015

Uwe Hofmann

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