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Radebeul schafft Voraussetzung für Sanierungsvorhaben Schiller-Schule

Radebeul schafft Voraussetzung für Sanierungsvorhaben Schiller-Schule

Die Grundschule "Friedrich Schiller" in Radebeul-Ost soll ab 2013 umgebaut werden. Der Stadtrat gab nun grünes Licht, damit der Brandschutz verbessert und die Fassade energetisch saniert werden kann.

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1878 wurde das Gebäude der Schillerschule als erstes Radebeuler Schulhaus für 126 Schüler in Betrieb genommen. Bald soll das Haus saniert werden.

Quelle: Martin Förster

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

588 000 Euro soll das Vorhaben kosten, das spätestens 2014 in Angriff genommen werden soll. Vorplanungen des Architekturbüros aT2 aus Radebeul wurden dabei abgesegnet.

Der Bau einer zweiten Rettungstreppe ist vorgesehen, außerdem eine bessere Wärmedämmung. Die Treppe mit zwei Zugängen soll an der Südseite der alten Schule errichtet werden. Diese äußere Lösung stieß nicht bei allen Räten auf Beifall. "Mir tut dieser Anblick in der Seele weh, schade dass eine bauliche Lösung im Inneren des Gebäudes nicht möglich ist", klagt Jürgen Hartmann (Freie Wähler), einst selbst Lehrer dort. Neben dem neuen zweiten Rettungs- weg ist aber noch mehr geplant. So sind Malerarbeiten in von dem Umbau betroffenen Klassenräumen angedacht. Auch müssen in dem Schulgebäude an der Hauptstraße/Ecke Pestalozzistraße mehrere Deckenträger und Bodenbeläge erneuert werden. Trockenlegungen, vor allem im Keller, stehen an. "Hierbei zählt eigentlich schon jeder Tag", sagt Schulleiterin Ines Pohl und verweist darauf, dass in der Einrichtung mit derzeit 252 Schülern aber keinesfalls Gefahr für Leib und Leben besteht. "Das Gebäude hat noch eine gute Substanz", sagt sie. Allerdings gibt es bezüglich der Einhaltung mehrerer Vorschriften schon jetzt dringenden Handlungsbedarf. "Wir freuen uns deshalb, wenn es endlich losgehen kann."

Der Unterricht soll während der Bauarbeiten nicht so sehr beeinträchtigt werden, dass die Kinder in eine andere Schule ausweichen müssen. "Das wird nicht nötig sein" sagt Marion Hartung, Leiterin vom Radebeuler Hoch- und Tiefbauamt. "Und die Arbeiten in den direkt betroffenen Klassenzimmern werden in den Ferien durchgeführt." Doch dazu muss Fördergeld bewilligt werden. Wann also tatsächlich gebaut wird, ist daher noch nicht sicher, heißt es aus dem Rathaus. Neben den noch nicht beschlossenen Etat für 2013 - dies ist im kommenden Februar geplant - müssen Zuschüsse fließen. Zwei Töpfe hat die Stadt dabei im Visier, eine Förderung von 40 bis 66 Prozent sei möglich. Ein Antrag für Mittel aus der Schulhausbauförderung war im August gestellt, ein weiterer für Städtebauhilfen ist nun auf den Weg gebracht worden.

Um überhaupt die Voraussetzung dafür zu schaffen, haben die Stadträte jetzt das im Februar 2011 beschlossene Städtebauliche Entwicklungskonzept für das Fördergebiet "Zentrum Ost" erneuert. Der Schulstandort war damals aus finanziellen Gründen noch nicht aufgenommen worden. Dies wurde jetzt nachgeholt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.12.2012

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