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Radebeul saniert Plattenbau an Oberschule Mitte

Radebeul saniert Plattenbau an Oberschule Mitte

Grundschule Naundorf, Grundschule Friedrich Schiller und das Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums - Radebeul beschäftigt sich im Moment ausgesprochen intensiv mit seinen Schulen.

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Im Erdgeschoss des eigentlich für die städtischen Sammlungen genutzten Plattenbaus hat sich die Oberschule Mitte schon eingenistet. Jetzt wird das Gebäude saniert und ganz der Schule zugeschlagen.

Quelle: Martin Förster

Jetzt auch mit der Oberschule Mitte. Dort wird für rund 1,93 Millionen Euro der Plattenbau hinter dem Roseggerhaus saniert. Ein Vorhaben, das sich als versteckte Schulerweiterung verstehen lässt. Denn jahrelang wurde das 1986 errichtete Gebäude nicht von der Schule genutzt, für deren in den 90er Jahren zusammengeschrumpfte Kapazität das Roseggerhaus völlig genügte. Der Zweckbau mutierte in der Folge zu einer Art Allzweckwaffe für städtische Raumprobleme. Das Museums-Depot fand dort eine Heimat, ein Teil der eigentlich in der Hoflößnitz gelagerten Exponate ebenso und auch die städtische Kunstsammlung wurde eingelagert.

Diese Entwicklung wird nun umgekehrt. Während für die Sammlungen Platz im Wasapark geschaffen wurde, wo das Stadtarchiv im Frühjahr neue Räume bezogen hat, sollen die 16 Klassenzimmer im Plattenbau wieder für den Unterricht genutzt werden. Die Oberschule Mitte wird entsprechend von einer zweizügigen zu einer dreizügigen Oberschule erweitert. "Das muss jetzt ab dem nächsten Jahr so kommen", sagt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) in aller Dringlichkeit. Denn steigende Schülerzahlen seien in Radebeul seit Jahren zu beobachten. Da die Oberschule Kötzschenbroda nicht ohne weiteres erweitert werden könne, bliebe eben nur die Oberschule Mitte. Dort müsse schleunigst etwas geschehen, weil auch in der Boxdorfer Kurfürst-Moritz-Schule in der Nachbargemeinde Moritzburg die Kapazitäten ausgereizt sind. Die ist eigentlich auf 2,5 Züge ausgelegt, soll also entweder zwei oder drei neue fünfte Klassen im Jahr übernehmen. "Weil sie Schüler aus Radebeul übernommen haben, waren es dort jetzt immer drei fünfte Klassen", sagt Wendsche. "Das geht jetzt auch nicht mehr."

Ein Glücksfall also, dass man auf eigenem Grundstück ein ungenutztes Schulhaus herumstehen hat. Dort wird nun vor allem in Brandschutz, Barrierefreiheit und Energieeffizienz investiert. So wird das Treppenhaus in der Gebäudemitte zurückgebaut und durch zwei neue Treppenhäuser an den Stirnseiten ersetzt. Die Wände werden gedämmt, Dach und Fenster erneuert und zudem eine neue Heizung eingebaut. Außerdem erhält das Gebäude einen Aufzug und ein Behinderten-WC. Am Raumzuschnitt selbst müsse gar nicht so viel getan werden, meint Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos). Der werde auch heutigen Standards gerecht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.10.2014

Uwe Hofmann

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