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Radebeul ist Austragungsort der Schach-WM 50+ und 60+ mit Rekordteilnehmerzahl

Weil es in Dresden zu eng wurde Radebeul ist Austragungsort der Schach-WM 50+ und 60+ mit Rekordteilnehmerzahl

109 Mannschaften, 520 Schachspieler, dazu 150 Trainer und Begleitpersonen – die Mannschaftsweltmeisterschaft im Schach der Altersgruppen 50+ und 60+, die ab dem 26. Juni im Radebeuler Radisson Blu Park Hotel stattfindet, ist eine dieser Größenordnung einmalige Veranstaltung in Radebeul.

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Dirk Jordan, Jan Burkhardt und OB Bert Wendsche haben gut lachen: Bei der Schach-WM kommen 520 Spieler nach Radebeul.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. 109 Mannschaften, 520 Schachspieler, dazu 150 Trainer und Begleitpersonen – die Mannschaftsweltmeisterschaft im Schach der Altersgruppen 50+ und 60+, die ab dem 26. Juni im Radebeuler Radisson Blu Park Hotel stattfindet, ist eine dieser Größenordnung einmalige Veranstaltung in Radebeul. Nur einmal, irgendwann in den 1970er Jahren habe es eine WM der Felskletterer im Lößnitzgrund gegeben, erinnert sich Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). „Ansonsten ist das unsere erste WM“, sagt er mit einigem Stolz. Im Rathaus verspricht man sich einen großen Imagegewinn vom Turnier, das über mehrere Internetkanäle wenigstens 300 000 Zugriffe haben wird, wie Organisator Dirk Jordan sagt. Er hat auch noch eine andere Zahl in petto: Er geht davon aus, dass durch die WM wenigstens 450 000 Euro in der Region hängen bleiben.

Jordan hat die Schach-WM übrigens nach Radebeul geholt, nachdem sie im vergangenen Jahr im Dresdner Wyndham Garden Hotel mit 87 Mannschaften an ihre Grenzen gestoßen ist. Nur gut, dass dessen Direktor Jan Burghardt auch Chef im Radebeuler Radisson ist. Dort gibt es neben einem großen Tagungszentrum auch genügend Bettenkapazitäten. Man könnte also so sagen: Weil Dresden der Schach-WM zu klein geworden ist, findet sie nun in Radebeul statt.

220 Tische werden nun in der nächsten Woche im Tagungszentrum aufgestellt, zwischen 9.30 Uhr und 14.30 Uhr finden die Spiele statt. Die können von Interessierten besucht werden, die sich allerdings ans strikte Redeverbot in der Wettkampfhalle halten müssen. Mit den Spielern ins Gespräch kommen kann man in der Analysehalle im alten Kongressraum, wo die Wettkämpfer ihre Schachzüge gegenseitig auszuwerten pflegen. Das Feld ist gut besetzt, meint Jordan. Favorisiert in der Gruppe 50+ werden die Isländer, die mit Fridrik Olafsson einen interessanten Spieler mitbringen. Er war an der Organisation des WM-Kampfs zwischen Boris Spassky und Bobby Fisher 1972 beteiligt und hatte damals Freundschaft mit dem Radebeuler Großmeister Lothar Schmid geschlossen, der bei diesem Wettkampf als Schiedsrichter beteiligt war. „Es wird interessant sein, mit ihm ins Gespräch zu kommen“, sagt Jordan. Ansonsten sind im Feld Mannschaften aus vier Kontinenten, auch ein Team aus Tunesien und eine mongolische Frauenmannschaft nehmen teil. Neben Ausflügen der Teilnehmer in die Region wird die Schach-WM auch anderweitig für die Radebeuler wahrnehmbar, etwa bei einem Synchronschachturnier auf dem Dorfanger Altkötzschenbroda am Abend des 28. Juni.

Von Uwe Hofmann

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