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Radebeul führt Jobticket ein: Rathaus-Mitarbeiter fahren billiger mit Bus und Bahn

Radebeul führt Jobticket ein: Rathaus-Mitarbeiter fahren billiger mit Bus und Bahn

Als zweite Stadt im Landkreis Meißen hat Radebeul ein Jobticket für die Mitarbeiter der Verwaltung eingeführt. In Meißen können Beschäftigte im Rathaus und der städtischen Betriebe wie der Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsgesellschaft (SEEG) bereits seit einem Jahr verbilligte Zeitkarten für den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) in Anspruch nehmen.

Außerdem machen das Landratsamt Meißen und auch die zum Landkreis gehörenden Elblandkliniken beim Jobticket mit.

In Radebeul geht das Angebot zunächst mit 19 Nutzern an den Start. Dabei werden deren vergünstige Abo-Monatskarten durch eine Art solidarisches System finanziert, so dass für den Steuerzahler keine Mehrkosten entstünden, wie Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) betont.

Möglich macht das der neue Mitarbeiter-Parkplatz, der im Rathaus-Areal in Radebeul-Ost entstanden ist. Um dort einen Stellplatz zu ergattern, müssen die Mitarbeiter eine Mietgebühr bezahlen. Davon wird unter anderem der Unterhalt des Parkplatzes, vor allem durch Winterdienst und Reinigung, bestritten, aber eben auch der Arbeitgeber-Anteil für das Jobticket bezahlt. Andernfalls hätte ihn die Stadtkasse bezahlen müssen. Für OB Wendsche hat diese Ver- bindung von Parkplatzneubau und Jobticket einen weiteren Vorteil: Da man eine Reihe von Mitarbeitern zur dauerhaften Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bewegen konnte, habe der Parkplatz kleiner ausfallen können. Ganz ohne ging es jedoch auch nicht. Viele Mitarbeiter wohnten in Regionen, die durch den Nahverkehr nicht so gut erschlossen seien, und müssten deshalb mit dem Auto kommen.

Das ist wohl auch einer der Gründe, warum das Jobticket, das sich VVO-weit vor allem an Unternehmen richtet, in der Hauptsache in Dresden genutzt wird, das vom öffentlichen Nahverkehr am besten erschlossen ist. Von mehr als 17 500 Jobtickets in der ganzen VVO-Region fielen knapp 16 000 auf die Landeshauptstadt, sagt Andreas Hemmersbach, der Geschäftsführer bei der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) ist und zugleich die Finanzabteilung bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) leitet. Erfahrungsgemäß seien es dort vor allem größere Unternehmen, die ihren Mitarbeitern nicht genügend Parkplätze anbieten können, die auf das Angebot eingehen, sagt er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.01.2015

Uwe Hofmann

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