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Radebeul: Neues Gemeinde-Zentrum an der Lutherkirche geplant

Radebeul: Neues Gemeinde-Zentrum an der Lutherkirche geplant

Die Lutherkirchgemeinde in Radebeul will ein neues Gemeindezentrum auf der Ostseite der Lutherkirche bauen. Die vorhandenen Räume in Pfarrhaus und Kirche böten zu wenig Platz, hieß es zur Begründung.

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An der Lutherkirche in Radebeul will die Evangelische Lutherkirchgemeinde ein neues Gemeindezentrum bauen, voraussichtlich auf der Ostseite. Gestern Abend wurde in der Kirche der Siegerentwurf ausgewählt.

Quelle: Martin Förster

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

"Schon jetzt kommen dort wöchentlich viele Gruppen mit mehr als 300 Menschen zusammen", sagt Christian Mendt, einer der beiden Gemeindepfarrer. "Außerdem entstehen in Radebeul an der Waldstraße und am Bahnhof Radebeul-Ost auch noch neue Wohngebiete - unsere Gemeinde wird also wachsen."

Daher war klar, dass ein neues Zentrum gebraucht wird. Dieses soll aber auch für Leute offenstehen, die nicht Mitglieder der Gemeinde sind. Zudem soll dort die Radebeuler Tafel einziehen.

Wie der Neubau aussehen sollte, hat gestern ein Preisgericht mit neun Fachleuten aus Landeskirchenamt, Architekturbüros, dem Rathaus und der Kirchgemeinde in der Lutherkirche hinter verschlossenen Türen entschieden. Am Abend wurde dort der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs gekürt.

Gewonnen hat nach Informationen der DNN der Entwurf des Leipziger Büros "Knoche Architekten BDA". Der Entwurf soll dem Vorstand der Kirchgemeinde als Empfehlung vorgelegt werden. Die Architekten um Professor Christian Knoche bekommen als Preis für ihren eingereichten Vorschlag 6000 Euro. Die Plätze zwei bis sechs erhalten ebenfalls Geldpreise. Insgesamt hatten sich zwölf Architekten aus Radebeul, Dresden und Leipzig an dem Wettbewerb beteiligt.

Bis zum Schluss verlor die Gemeinde kein Wort über die Neubauentwürfe. Ab Sonntag sollen sie öffentlich für sechs Wochen in der Kirche gezeigt werden. Zum Ende des Sonntags-Gottesdienstes folgt die offizielle Preisverleihung.

Das neue Zentrum soll bald, möglichst innerhalb eines Jahres, gebaut werden. Problem sind die Kosten. "Wir rechnen mit rund 1,2 Millionen Euro", sagt Mendt. Die Bausumme soll zu zwei Dritteln von der Kirchgemeinde gestemmt werden. Dazu wurden bereits 230 000 Euro gesammelt. Nicht nur Mendt hofft auf Sponsoren und Spendenaktionen der Kirchgemeinde. Man sei zuversichtlich, dass das seit Jahrzehnten anvisierte Vorhaben für einen Neubau umgesetzt werden kann.

Bereits 1956 hatte es den ersten Entwurf für einen Bau am Ehrenhain gegeben. Doch es fehlte das Geld. Deshalb wurde das frühere Kinderheim in der Neubrunnstraße als Gemeindehaus weiter genutzt. Erst in den 90er-Jahren gab es neue Pläne, weil Sanierungen im Gemeindehaus anstanden und somit "größere Investitionen" absehbar waren.

Dabei wollte man das Kirchgewölbe ausbauen, um auch die notwendigen Baumaßnahmen in der Lutherkirche mit einzubeziehen. Diese Pläne wurden aber verworfen. "Die Vorstellungen der Gemeinde, Denkmalschutzauflagen und die finanziellen Hürden waren nicht zu vereinbaren", sagt Mendt. Es sei zudem über einen Pfarrhausanbau nachgedacht sowie die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses geprüft worden. Die Kosten dafür wären aber zu hoch gewesen. Daher erschien ein Neubau für die Beteiligten sinnvoller.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2012

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