Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Google+
Radebeul: Alte Platte wird wieder flott gemacht

Radebeul: Alte Platte wird wieder flott gemacht

Bauarbeiten an zwei Radebeuler Schulen haben jetzt begonnen. Der Plattenbau hinter der Oberschule Mitte soll bis Dezember 2016 auf Vordermann gebracht werden, das denkmalgeschützte Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums schon bis Dezember dieses Jahres.

Voriger Artikel
Radebeuler Tourist-Info: Umzug verschiebt sich weiter
Nächster Artikel
Naundorfer laden zum Drachenfest ein

Die alte Plattenbauschule, Baujahr 1986, wird für knapp zwei Millionen Euro saniert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Radebeul. Der alte DDR-Bau auf dem Gelände der Oberschule Mitte an der Wasastraße hat noch lange nicht ausgedient. Um Platz zu schaffen für mehr Schüler wird das alte Schulhaus, Baujahr 1986, für 1,93 Millionen Euro saniert. Denn künftig soll die Oberschule Mitte nicht mehr nur zwei, sondern drei 5. Klassen aufnehmen. Jahrelang sah das Gebäude keine Schüler mehr, weil das Roseggerhaus als Haupthaus völlig ausreichte. Der Plattenbau hatte als Depot unter anderem fürs Stadtmuseum gedient. Nun sind die schülerarmen Zeiten vorbei, die 16 Klassenzimmer werden wieder für den Unterricht benötigt.

Doch: "An dem Gebäude ist noch nie etwas gemacht worden, wir müssen es also brandschutztechnisch ertüchtigen, Fassade, Dach und Fenster, sanitäre Einrichtungen und Elektrik erneuern", berichtet der Erste Bürgermeister Jörg Müller (parteilos). Im Moment wird noch nicht drinnen, sondern nur im Außenbereich gearbeitet, weil die Oberschüler erst im Februar in ihr Ausweichquartier, die ehemalige Mittelschule Oberlößnitz am Augustusweg, ziehen können. Die wiederum wird erst frei, wenn das Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums fertig saniert ist und die Gymnasiasten zurückziehen können.

Am 1897 errichteten Pestalozzihaus wird nämlich bereits seit Juli gebaut. Bis Dezember soll diese Außenstelle des Lößnitzgymnasiums gegenüber dem Rathaus nicht nur brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden. "Wir arbeiten gleichzeitig die Parkettböden, Türen und Fenster auf, malern die Wände und bauen Akkustikdecken in den Unterrichtsräumen ein", erklärt Müller.

Die uralten Fliesen im Rhomben-Muster im Boden würden verschwinden und durch neue ersetzt, die nach dem historischen Vorbild gefertigt worden sind. Kostenpunkt: 665000 Euro, davon sind 266000 Euro Fördermittel. Das Chemiekabinett zieht aus dem Keller ins zweite Obergeschoss. Im Pestalozzihaus befinden sich zehn Unterrichtsräume, sechs Fachkabinette, Sekretariat, Lehrerzimmer und die Aula samt Musikraum.

Die letzten Bauarbeiten an der Schule liegen noch gar nicht lange zurück. "Die Fassade haben wir 2010 im Rahmen des Konjunkturpakets 2 saniert", sagt Müller. Bereits Mitte der 1990er Jahre seien die Sanitäranlagen auf Vordermann gebracht worden.

Weil man nicht gleichzeitig bauen und unterrichten kann, sind die Schüler in die besagte ehemalige Mittelschule Oberlößnitz am Augustusweg ausgewichen. Wenn alles nach Plan läuft, können sie in den Februarferien zurückziehen und damit Platz machen für die Schüler des Lößnitzgymnasiums.

Katrin Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

23.08.2017 - 12:06 Uhr

Die schwarz-gelben Kicker absolvierten am Mittwoch eine besonders intensive und lange Einheit.

mehr