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Radeberger Stadtrat billigt Bebauungsplan „Siedlung Rossendorf“

Gutes Ende für eine „völlig verwürschte Geschichte“ Radeberger Stadtrat billigt Bebauungsplan „Siedlung Rossendorf“

Was lange währt, wird gut. Am 24. Februar hat der Radeberger Stadtrat den schon seit Jahren von den Rossendorfern herbeigesehnten Bebauungsplan „Siedlung Rossendorf“ beschlossen.

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So sauber war der Rossendorfer Teich noch nie. Dank einer von Radeberg gebauten Sedimentierungsanlage fließt nun nur noch klares Niederschlagswasser nach Dresden.
 

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg.  Wieder einmal bewahrheitet sich: Was lange währt, wird gut. Am letzten Februar-Mittwoch konnte der Radeberger Stadtrat endlich den schon seit Jahren von den Rossendorfern herbeigesehnten Bebauungsplan „Siedlung Rossendorf“ beschließen. Damit komme nun eine „völlig verwürschte Geschichte“ zu einem guten Ende, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) auf der Sitzung. Noch ist nicht absehbar, was dieser Bebauungsplan der kleinen, in den 1960er Jahren gebauten Plattenbausiedlung an der B6 im Detail bringt. Klar ist nur, dass die zum Ortsteil Großerkmanndorf gehörende Siedlung mit ihren rund 120 Einwohnern eine Zukunft hat und wie diese aussehen soll. So bestimmt der B-Plan, wo sich Gewerbeflächen befinden, welche Flächen der Wohnbebauung vorbehalten sind, wie hoch Neubauten sein dürfen und wo der schon lange geforderte Dorfplatz entstehen könnte. Daran, dass der Weg bis zu diesem Plan elf Jahre dauerte, hat auch die Stadt Dresden ihren Anteil. Denn nachdem Radeberg endlich eine Lösung für den Umgang mit dem Abwasser gefunden hatte, gab es – so Lemm – ein relativ langes Hickhack mit der Landeshauptstadt zur Frage, wohin das in der Siedlung anfallende Niederschlagswasser fließen darf. Seit der Entstehung der Siedlung war es durch einen kleinen Kanal unter der Bundesstraße hindurch in den Rossendorfer Teich am Schänkhübel geflossen. Der Teich aber, in dem die Prießnitz entspringt, liegt seit der Eingemeindung von Schönfeld-Weißig auf Dresdner Flur. Und nirgendwo ließ sich ein Papier mit der Genehmigung finden, dass das Rossendorfer Wasser dorthin eingeleitet werden darf. Bevor Dresden dafür eine nachträgliche Genehmigung aussprach, machte sie es zur Bedingung, dass das Rossendorfer Regenwasser einer Reinigung bedarf, bevor es in den Teich fließen darf. Deshalb baute Radeberg für 100 000 Euro eine sogenannte Sedimentierungsanlage, die Schwebeteilchen aus dem Regenwasser auffängt. Diese Anlage wiederum war die Voraussetzung dafür, dass die Bierstadt im vergangenen Jahr für eine Million Euro die alten Kanäle in der Siedlung erneuern und die darüber befindlichen Siedlungsstraßen in Ordnung bringen konnte. Alles in allem könne man jetzt aber an diese Geschichte einen Erledigt-Haken machen, freut sich Lemm.

Von Bernd Lichtenberger

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