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Radeberger Ladestraße soll künftig eine Parkstraße werden

Radeberger Ladestraße soll künftig eine Parkstraße werden

Ein bescheidener, aber lange gehegter Wunsch der Stadt Radeberg scheint jetzt in Erfüllung zu gehen. Am vergangenen Mittwoch gab der Stadtrat einstimmig grünes Licht für den Ankauf der sogenannten Ladestraße.

Wenn der Verkauf perfekt ist, kann auch der an den P+R-Parkplatz angrenzende Teil der Ladestraße zum Parken genutzt werden.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Radeberg. Die Straße, die am Bahnhof beginnt und sich in östlicher Richtung an den Gleisen entlang zieht, gehört der Bahn und wurde früher - der Name sagt es - zum Beladen der Güterwaggons genutzt. Aber das ist lange her. Die dazu erforderliche Laderampe hat schon vor reichlich fünf Jahren dem P+R-Parkplatz der Übergangsstelle des Verkehrsverbundes Platz gemacht.

Aber der attraktive Parkplatz ist längst zu klein geworden. Vor allem die Institutionen, die das von der Stadt aufwendig sanierte Bahnhofsgebäude nutzen, darunter ein Kinderarzt, ein Fitnessstudio und die kommunale Wärmeversorgung, ärgern sich über die unzureichenden Parkplätze für ihre Kunden und Mitarbeiter. Außerdem hatte es aus Sicherheitsgründen immer wieder Diskussionen gegeben, weil Bahnfahrer, die aus der Südvorstadt zu Fuß zum Bahnhof kamen, der Kürze wegen die Ladestraße der Bahn nutzten.

"Wir haben lange darüber nachgedacht und lange mit der Bahn gesprochen, bis sie uns ein vertretbares Kaufangebot gemacht hat", beschrieb OB Gerhard Lemm (SPD) vor den Stadträten die bisherige Situation. Jetzt liege der Stadtverwaltung ein aus seiner Sicht vertretbarer Preisvorschlag der DB Netz Aktiengesellschaft vor. Diesem im Verwaltungsausschuss schon beratenen Vorschlag schlossen sich die Stadträte dann am Mittwochabend auch ohne Diskussion an. Sie stimmten dem Grunderwerb der 5580 Quadratmeter zu. Denn die Bierstadt muss dafür nur knapp 28 000 Euro hinblättern, allerdings auch die Vermessungskosten tragen. Das dafür erforderliche Geld stammt aus Mehrerlösen, die Radeberg bei Grundstücksverkäufen im Gewerbegebiet Pillnitzer Straße erzielt hat.

Wie es nach dem Besitzerwechsel mit der Straße weiter geht, ließ Lemm noch offen. Erst wenn die Stadt über ausreichend Geld verfüge, werde es möglich sein, den P+R-Parkplatz mit seinem jetzigen Standart zu erweitern, dämpfte der OB übertriebene Erwartungen. Aber auch so rechne er mit einer deutlichen Entspannung der Parksituation am Bahnhof.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.09.2012

Bernd Lichtenberger

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