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Radeberger Biertheater ist im Fußballfieber

Radeberger Biertheater ist im Fußballfieber

"Die Leute spüren, dass wir mit Herzblut spielen", ist Peter Flache alias Backe überzeugt und liefert damit eine plausible Erklärung für die ungebrochene Beliebtheit des Radeberger Biertheaters.

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Holger Blum (l.) als Stürmer und Peter Flache als Torwart machen sich schon mal warm für die neue Biertheater-Saison.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Auch in der zwölften Spielzeit werde die Auslastung der 118 Eigenvorstellungen und 26 Gastspiele bei 98,2 Prozent liegen, meint Biertheater-Geschäftsführer Jens Richter. Immerhin heißt das, über 40 000 Besucher kamen in der Spielzeit 2013/2014 zu den Vorstellungen in den Radeberger Kaiserhof, und schon jetzt deutet sich an, dass auch die kommende Biertheater-Saison erfolgreich wird.

Am 12. Mai, dem ersten Tag des Vorverkaufs, hat die Truppe schon über 1000 Karten verkauft. "Den ganzen Tag standen die Leute vor dem Ticketservice Schlange. Immer 25 bis 30 Leute", so Richter. Vielleicht im Fußballfieber? Denn diese Krankheit geht im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaften auch an dem imaginären Dörfchen Malzau nicht vorüber. Dafür sorgt Biertheater-Stücke-Schreiber Peter Flache, obwohl er nach eigenem Bekunden null Ahnung vom Fußball hat. Wahrscheinlich ersetzt er sein fehlendes Wissen mit Herzblut und jongliert "mit geschlechtsspezifischen Problemen", aktuellen Politik-Themen und Situationskomik.

Holger Blum, einer der beiden Bierhähne, liefert zusätzlich zu seinen komödiantischen Leistungen als Harry im neuen Bühnenstück "Torpedo Malzau" im Biertheater Radeberg ein eigenes Stück ab: "Mein Mann ist mein Problem!". Die Reihe "Kunst am Bier" mit bekannten Künstlern, die sich inzwischen ebenfalls in Radeberg erfolgreich etabliert hat, wird auch fortgesetzt.

Neu ist ein Mann hinter den Kulissen: Peter Siebecke. Als künstlerischer Leiter soll er dafür sorgen, dass dem Biertheater auch in den nächsten zehn Jahren nicht die Puste ausgeht. Die Wahl kommt nicht von ungefähr, denn so ganz neu ist Siebecke nicht. Denn auf ihn geht eigentlich die Biertheater-Idee zurück. Richter nennt ihn deshalb den "Urvater des Biertheaters". Siebecke war es, der das sächsische Mundart-Theater beim Dresdner Stadtjubiläumsfest 1997 aus der Taufe gehoben hatte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.05.2014

Bernd Lichtenberger

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