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Radeberg wird Mitglied in Flüchtlingshilfsverein

Stadtratssitzung Radeberg wird Mitglied in Flüchtlingshilfsverein

Einstimmig hat der Radeberger Stadtrat beschlossen, per 1. März dem „Bündnis Radeberger Land Hilft e.V.“ beizutreten. Rolf Daehne (Grüne) bezeichnete die Entscheidung als wichtiges Signal für die Öffentlichkeit. Das sahen auch die anderen Stadträte so. Trotzdem waren der Abstimmung darüber eine längere Diskussion und eine Auszeit vorausgegangen.

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Quelle: dpa

Radeberg. Einstimmig beschloss der Radeberger Stadtrat am vergangen Mittwoch, per 1. März dem „Bündnis Radeberger Land Hilft e.V.“ beizutreten. Rolf Daehne (Grüne) bezeichnete den Beitritt zu dem Flüchtlingshilfsverein als wichtiges Signal für die Öffentlichkeit. Das sahen auch die anderen Stadträte so. Trotzdem waren der Abstimmung darüber eine längere Diskussion und eine Auszeit vorausgegangen. Dafür sorgten vor allem die Freien Wähler, die sich im Vorfeld der Sitzung entschieden hatten, sich bei der Abstimmung der Stimme zu enthalten, weil sie dem Anliegen zwar grundsätzlich positiv gegenüber standen, aber die Stadt lieber nur als förderndes Mitglied sehen wollten. Schließlich ließen sie sich aber überzeugen, dass das beabsichtigte Signal an die Öffentlichkeit durch eine direkte Mitgliedschaft im Verein deutlich stärker ausfalle.

Einig waren sich alle, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag von 15 Euro „kein Thema“ sei, da die Stadt, ohnehin um eine gute Kooperation mit dem Hilfsverein bemüht, zwangsläufig zusätzliche Kosten übernehmen werde. Der in Radeberg ansässige Verein, der sich Mitte vergangenen Jahres gründete, hat sich „die Hilfe und das Engagement für Menschen in Not, insbesondere für Migrantinnen und Migranten sowie die Förderung von nachbarschaftlichen Begegnungsmöglichkeiten im Sinne eines gedeihliche Miteinanders“ auf die Fahnen geschrieben. Damit könne er eine wichtige Vermittlerrolle spielen, betonte Gabor Kühnapfel (SPD).

Von Bernd Lichtenberger

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