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Radeberg: 26 Straßen erhalten neue Namen

Radeberg: 26 Straßen erhalten neue Namen

Oktober werden sich in der Bierstadt 26 Straßennamen verändern. Bis auf die Hauptstraße im Ortsteil Liegau-Augustusbad wurden die neuen Namen am Mittwochabend vom Stadtrat beschlossen.

Per 1. Bei der Liegauer Hauptstraße gebe es noch Gesprächsbedarf, hatte Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) die Ausnahme begründet.

Mit der großflächigen Straßen-Umbenennung geht eine seit Jahren in der Bierstadt geführte Diskussion über die nach den Eingemeindungen der drei Ortsteile Liegau-Augustusbad, Großerkmannsdorf und Ullersdorf entstandene zum Teil mehrfache Doppelung von Straßennamen zu Ende. Ab Oktober gibt es nur noch eine Waldstraße und nur noch einen Wiesenweg, statt drei wie bisher. Dem Stadtratsbeschluss zur Umbenennung der Straßen war ein umfangreiches Prozedere vorausgegangen, hatte Lemm erklärt und auf die zahlreichen Beratungen vor allem in den betroffenen Ortsteilen verwiesen. Über 60 Radeberger waren der Aufforderung der Stadtverwaltung gefolgt und hatten 313 Vorschläge für neue Straßennamen im Rathaus eingereicht. Nicht alle Wünsche haben sich danach erfüllt. So wird es vorerst in Radeberg keine Max-Hinsche-Straße geben, obwohl es dieser Radeberger als Jäger und Präparator mit wissenschaftlichem Sachverstand verdient hätte, dass eine Straße an ihn erinnert.

Für die jetzt erforderliche kostenfreie Ummeldung des Personalausweises der betroffenen Anwohner bietet das Einwohnermeldeamt der Stadt Sonderöffnungszeiten sowie einen Fahrdienst an. Die Ummeldung des Fahrzeugscheines muss allerdings bei der Kfz-Zulassungsstelle erfolgen und kostet 50 Cent. Dagegen müssen betroffene Grundstückseigentümer beim Grundbuchamt keine Ummeldung veranlassen. Das erledigt die Stadtverwaltung ebenso wie sie das Vermessungsamt, das Finanzamt, den Abwasserzweckverband, die Trinkwasserversorgung, Enso-Gas, Enso-Strom, die Deutsche Telekom sowie den Abfallentsorger Neru informiert. Die Gesamtkosten der Umbeschilderung beziffert die Stadtverwaltung mit etwa 7500 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.04.2014

bl

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