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"Puzzleteile" und "Bausteine" in Polizeiwache

Radebeul "Puzzleteile" und "Bausteine" in Polizeiwache

"Puzzleteile" und "Bausteine" bestimmten gestern die Diskussion im Heizungsraum der alten Polizeiwache hinter dem Radebeuler Rathaus.

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OB Bert Wendsche mit Blick auf die Steueranlage, mit deren Hilfe sich die Heizanlagen sämtlicher angeschlossener Gebäude regeln lassen.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Mit diesen Begriffen versuchten Annett Müller-Bühren, Chefin der Stadtwerke Elbtal, und Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) zu erläutern, welche Bedeutung das dort eingebaute Blockheizkraftwerk hat, das seit einigen Wochen im Probebetrieb arbeitet. Müller-Bühren hatte ein Puzzleteil mitgebracht, das sie OB Wendsche überreichte. Damit wies sie darauf hin, dass ein weiterer Teil des Klimaschutzkonzeptes nun erledigt ist.

Ein Blockheizkraftwerk kleinerer Bauart haben die Stadtwerke Elbtal bereits in der Grundschule Naundorf eingerichtet, auch dort gab es ein Puzzleteil. Das nächste wird wohl im Steinbachhaus des Lößnitzgymnasiums überreicht, wo 2016 oder 2017 ein weiteres Blockheizkraftwerk errichtet werden soll, das sowohl das Schulgebäude als auch die benachbarte Drei-Felder-Sporthalle mit Wärme versorgen soll. Weitere Überlegungen, aber noch keine konkreten Planungen gibt es zur Schwimmhalle und dem Freizeitzentrum Krokofit.

OB Wendsche wählte das sprachliche Bild von den Bausteinen, um den Fortschritt im Rathausareal zu beschreiben. Fünf von sechs Bausteinen säßen nun am richtigen Platz, meinte er mit Blick auf den Umzug von Standesamt und Sozialrathaus, die Sanierung des Technischen Rathauses und der alten Polizeiwache sowie der Umgestaltung von Parkplätzen und Freiflächen zwischen diesen Gebäuden. Als sechster Baustein fehle nur noch das Historische Rathaus, das ab nächstem Jahr bis Ende 2017 saniert wird.

Müller-Bühren und Wendsche hätten auch von einem Meilenstein sprechen können. Denn das mehr als 400 000 Euro teure Blockheizkraftwerk schafft ein Heiznetzwerk von beachtlicher Größe, versorgt es doch mit seinen 800 Kilowatt Leistung nicht nur die Polizeiwache, sondern auch das Historische Rathaus, das Technische Rathaus, das Standesamt, die Grundschule Friedrich Schiller und das Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums. Möglich ist das nur, weil man beim Bau der Pestalozzistraße an das Verlegen von Leitungen dachte. Hätte man die Straße extra aufreißen müssen, hätte sich das Blockheizkraftwerk nicht mehr gelohnt. So spart die mit Gas befeuerte Heizung rechnerisch rund 105 Tonnen Kohlendioxid im Jahr, weil sie neben Wärme auch genügend Strom erzeugt, um den Bedarf von Historischem und Technischem Rathaus zu decken.

uwe hofmann

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