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Pulsnitz plant mit 10,5 Millionen Etat

Herzensprojekt Sanierung des Walkmühlenbades wird fortgeführt Pulsnitz plant mit 10,5 Millionen Etat

Gut 4,1 Million Euro hatte die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz am Jahresanfang auf der hohen Kante. Trotzdem blieb zur jüngsten Stadtratssitzung am 16. Februar der Jubel aus. Denn die nüchterne Rechnung von Kämmerin Karin Füssel zeigt, dass die Rücklagen in den nächsten Jahren wie Schnee in der Sonne schmelzen.

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Das Dach des Haus des Gastes soll für 100 000 Euro ausgebaut werden.

Quelle: Werner Peters

Pulsnitz. Gut 4,1 Million Euro hatte die Pfefferkuchenstadt am Jahresanfang auf der hohen Kante. Trotzdem blieb zur jüngsten Stadtratssitzung (16.2.) der Jubel aus. Denn die nüchterne Rechnung von Kämmerin Karin Füssel zeigt, dass die Rücklagen in den nächsten Jahren wie Schnee in der Sonne schmelzen. Gebraucht werden die Reserven in erster Linie um Investitionen zu stemmen und Haushaltslöcher zu stopfen. Mittelfristig werden die liquiden Mittel aber auch verstärkt für die Schuldentilgung benötigt. Bei der gegenwärtigen Schuldenlast von knapp 7 Millionen Euro muss die Stadt derzeit fast 228 000 Euro an Zinsen aufbringen. Erklärtes Ziel des Stadtrates ist es deshalb, die Pro-Kopf-Verschuldung zu drücken. Von derzeit 933 Euro soll bis Ende 2017 der vom Gesetzgeber festgelegte Richtwert von 850 Euro erreicht werden. Trotz einer ständig steigenden Kreisumlage, die in diesem Jahr knapp 1,9 Millionen Euro beträgt. Unterm Strich muss Pulsnitz dieses Jahr 68000 Euro mehr nach Bautzen überweisen.

Durchaus ehrgeizig kann man unter diesen Umständen das von der Kommune aufgelegte Investitionsprogramm nennen. Allein für Baumaßnahmen werden, einschließlich staatlicher Fördermittel, 2,1 Millionen Euro veranschlagt. So bekommt die Kindertagesstätte in Oberlichtenau für 615 000 Euro einen Anbau und der Ortsteil Friedersdorf erhält einen Radweganschluss für 600 000 Euro. Im innerstädtischen Bereich stehen für die Kirchplatzsanierung 258 000 Euro, für einen Parkplatzbau 152 000 Euro und für den Dachausbau am Haus des Gastes 100 000 Euro bereit. Mit 250 000 Euro wird 2016 ein Herzensprojekt des Stadtrates, die Modernisierung des Walkmühlenbades, fortgeführt. Einen hohen Stellenwert genießt bei den Stadtvätern zudem die Förderung von Kultur und Tourismus. Die städtische Unterstützung für die stadteigene Betreibergesellschaft beläuft sich auf rund 200000 Euro inklusive Mietzuschüsse für Objekte wie das Pfefferkuchenmuseum und das Haus des Gastes. Bis zum 25. Februar können Bürger im Rathaus Einsicht in die Haushaltsunterlagen nehmen und bis zum 7. März Einwände geltend machen. Gibt es keinen gravierenden Änderungsbedarf, wird der 10,5 Millionen Euro umfassende Etat im März vom Stadtrat beschlossen. wp

Von Werner Peters

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