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Porzellan-Manufaktur Meissen will Gebäude für Flüchtlinge bereitstellen

Porzellan-Manufaktur Meissen will Gebäude für Flüchtlinge bereitstellen

Meißen. Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen will ein ungenutztes Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen.

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Die Porzellan-Manufaktur Meißen will ein ungenutztes Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Dabei handelt es sich um einen ehemaligen Betriebskindergarten, in dem rund 40 Personen Platz haben. „Das haben wir der Stadt Meißen angeboten“, sagte Manufaktur-Geschäftsführer Tillmann Blaschke der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch am Rande einer Präsentation von Kunstwerken.

Derzeit werde eine mögliche Nutzung als Not- oder Dauerunterkunft geprüft. „Ich empfinde das einfach als unsere Verpflichtung“, sagte Blaschke. Derzeit treibt der Freistaat als Gesellschafter den Umbau des Traditionsbetriebes voran. Nach dem Ausscheiden von Kurt Biedenkopf als Aufsichtsratschef muss der Posten neu besetzt werden. Bereits Anfang September hatte Sachsen das Kontrollgremium neu aufgestellt. Blaschke geht davon aus, dass der neue Vorstand Anfang Oktober gewählt wird - „aus der Mitte des Aufsichtsrates heraus“.

 Blaschke führt seit dem Weggang von Christian Kurtzke im März die Geschäfte. „Wir haben vieles auf den Weg gebracht.“ So sei etwa die Geschäftsführung in Italien neu besetzt worden, die sich vorwiegend um moderne Produkte kümmere. Auch andere Verantwortlichkeiten wurden neu verteilt, die Geschäftsbereiche sollen künftig dezentraler geführt werden. Blaschke will zwar die verschiedenen Produktgruppen wie Tischgeschirr und Deco oder Kunstwerke und Figuren beibehalten, kündigte aber an, die Vielfalt etwas reduzieren zu wollen.

Die Porzellan-Manufaktur hat am Mittwoch in Dresden 43 Werke vorgestellt, die auf jeweils 10 bis 100 Exemplare limitiert sind. Darunter sind vor allem Figuren, Vasen und Wandgemälde.

dpa

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