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Porzellan-Manufaktur Meissen 2011 mit Gewinn

Porzellan-Manufaktur Meissen 2011 mit Gewinn

Meißen. Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen hat die Verlustzone verlassen und 2011 Gewinn gemacht. Das Unternehmen vermeldete am Mittwoch ein positives Betriebsergebnis nach Steuern in Höhe von 1,46 Millionen Euro (2010: minus 35 000 Euro).

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Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen hat die Verlustzone verlassen und 2011 Gewinn gemacht.

Quelle: Ralf Hirschberger

Der Umsatz ging von knapp 38,7 Millionen Euro auf etwa 37,9 Millionen zurück. Weitere Kennziffern wurden nicht mitgeteilt.

Einen deutlichen Beitrag zum Betriebsergebnis habe die Auflösung von Rückstellungen geleistet, die im Vorjahr im Zusammenhang mit Untersuchungen des Bundeskartellamtes gebildet wurden, hieß es. Diese Untersuchungen seien „ohne Restverdacht“ eingestellt. Noch Anfang des Jahres hatte das Unternehmen nach eigenem Bekunden eine Gewinnwarnung vermeldet, da angesichts der Reaktorkatastrophe in Fukushima mit einer deutlichen Beeinträchtigung des Japan-Geschäfts zu rechnen war. In 2010 lag der Anteil Japans am Gesamtgeschäft der Manufaktur bei etwa 15 Prozent. „Es ist uns gelungen, durch das Wachstum mit unseren neuen Produkten im Bereich Schmuck und Accessoires den doch erheblichen Einbruch im Porzellangeschäft in dem für uns wichtigen Exportmarkt Japan nahezu vollständig durch andere Märkte zu kompensieren“, erklärte Unternehmenschef Christian Kurtzke.

Die Schmuckkreationen wie auch neue Seidentücher und Krawatten mit Dekoren der Manufaktur seien vom Markt sehr gut aufgenommen worden. Die Chefetage sieht hierin eine Bestätigung dafür, das Unternehmen breiter aufzustellen und den eingeleiteten Wandel zur internationalen Luxus- und Lifestylemarke voranzutreiben. Zugleich will man die „Alleinstellung im Bereich hochwertiger Porzellan-Kunstwerke“ weiter profilieren. „Es ist der Geschäftsführung mit erheblichem Erfolg gelungen, die Jahrhunderte alte kulturelle und künstlerische Tradition in neuen Anwendungsbereichen anzusiedeln“, erklärte Aufsichtsratschef Kurt Biedenkopf - Sachsen früherer Regierungschef - laut einer Mitteilung.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Manufaktur weiterhin nur von „verhaltenen Absatzmöglichkeiten“ auf dem japanischen Markt aus. Zusätzlich würden die Maßnahmen zur internationalen Expansion, insbesondere nach Italien und China in Asien weiter forciert. „Diese Investitionen in die Erschließung neuer Zukunftsmärkte wie auch die Markteinführung der Innovationen im Bereich Tisch und Tafel, Home und Schmuck wird das Ergebnis der Manufaktur vorübergehend weiter belasten“, dämpfte Meissen die Erwartungen für 2012. Dennoch sehe das Management die Manufaktur „weiterhin auf gutem Weg“.

dpa

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