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Polizei zieht positives Fazit nach Männertags-Einsätzen in und um Dresden

Polizei zieht positives Fazit nach Männertags-Einsätzen in und um Dresden

Die Dresdner Polizei ist zufrieden mit dem Verlauf des Vatertages. „Logischerweise gibt es immer ein paar kleinere Delikte wie Ruhestörung, Sachbeschädigung und Körperverletzung, aber so große Sachen, die wir vor Jahren verzeichnen mussten, sind nicht passiert“, sagte Sprecherin Jana Ulbricht gegenüber DNN-Online.

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Diese Biker knatterten durch die Dresdner Altstadt.

Quelle: Tanja Tröger

Laut Polizeihauptkommissar Thomas Geithner waren rund 250 zusätzliche Beamte in Dresden sowie in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz im Einsatz. „Wir haben einige Radler festgestellt, die alkoholisiert gefahren sind, und mehrere Leute, die Pyrotechnik gezündet haben“, so der Polizeisprecher. Der Schwerpunkt dabei habe zwischen 14 Uhr und 20 Uhr gelegen. Grundsätzlich seien sehr viele angetrunkene Männer unterwegs gewesen, aber auch viele Familien, die den freien Tag für einen Ausflug nutzten. Schwerwiegende Unfälle und Verletzte habe es im Zusammenhang mit dem Feiertag nicht gegeben.

Gegen 15 Uhr hat laut Geithner eine Gruppe Jugendlicher in Oberpoyritz einen Grundstückszaun beschädigt. Als der Eigentümer die Randalierer fotografieren wollte, beschimpften sie ihn. Die hinzugerufene Polizei leitete mehrere Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein.

Kurz vor 21 Uhr mussten die Beamten bei einer Schlägerei am Bahnhof Mitte eingreifen. Vier angetrunkene Männer wurden festgestellt und müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Etwa 25 weitere Personen erhielten Platzverweise, weil sie die Arbeit der Polizisten störten.

Am Abend bemerkten die Beamten zwei nicht angemeldete Open-Air-Parties. An der Moritzburger Straße feierten rund 200 Personen, am Grillplatz am Elberadweg unterhalb des Kongresszentrums hatten sich rund 400 Leute versammelt. „Das hat uns etwas überrascht, aber es ist alles friedlich verlaufen“, bilanzierte Geithner.

Sächsische Schweiz: Sieg-Heil-Rufe, aber kein illegales Autorennen

Auch im Elbsandsteingebirge, in Sachen Männertag seit Jahren als neuralgischer Punkt bekannt, sei es bis auf wenige Ausnahmen ruhig geblieben. In Rathen vernahmen die Einsatzkräfte gegen 14 Uhr mehrere Sieg-Heil-Rufe, die sie einer achtköpfigen Männergruppe zuordneten. Nach der Befragung der Herren wurde gegen vier von ihnen ein Strafverfahren wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Symbolik eingeleitet.

Anders als in manchen Vorjahren habe es diesmal auf dem „Großdeutschlandring“, einer ehemaligen Rennstrecke bei Hohnstein, keine illegalen Auto- oder Motorradrennen gegeben. Geithner: „Wir hatten das im Auge, konnten aber nichts feststellen.“

Landkreis Meißen: verfassungsfeindliche Symbole und geklaute Bierkästen

In Radebeul pöbelten gegen 18.30 Uhr etwa 15 Personen gegen die Polizeibeamten. Einer der Täter trug Kleidung mit verfassungsfeindlichen Symbolen und wurde deshalb in Gewahrsam genommen. Drei seiner Kumpane nahm die Polizei ebenfalls mit, gegen die elf übrigen Ausflügler wurde ein Platzverweis ausgesprochen.

In Riesa fiel den Einsatzkräften gegen 20.45 Uhr eine Gruppe von etwa 20 Feierwütigen auf. Zwei davon führten laut Polizeisprecher Geithner drei Bierkästen mit sich, die kurz zuvor aus einem Supermarkt gestohlen worden waren. Die Beamten nahmen die beiden Diebe in Gewahrsam.

In Moritzburg bemerkten Polizisten am Nachmittag eine Gruppe von rund 30 bis 40 Personen, die offensichtlich zur Dynamo-Dresden-Fanszene gehörten. Die Beamten sprachen die Jugendlichen vorbeugend an und verzeichneten in der Folge auch keine Störungen.

ttr

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