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Polizei klärt Einbruchsserie im Landkreis Meißen auf – Sieben Tatverdächtige ermittelt

Polizei klärt Einbruchsserie im Landkreis Meißen auf – Sieben Tatverdächtige ermittelt

Meißen. Der Polizei ist es gelungen, eine Einbruchsserie in Meißen zu beenden. Sieben Tatverdächtigen wurden bisher 28 Einbrüche zwischen Januar und August 2013 nachgewiesen.

Die Täter waren auf der Suche nach Bargeld in Kindertagesstätten und Vereinsheime eingedrungen und hatten bei ihrer Suche zum Teil erheblichen Schaden angerichtet. Die Beute sei im Vergleich gering gewesen.

Die Polizei gründete die vierköpfige Ermittlungsgruppe „KiTa“. Wie die Beamten melden, stand im Fokus der Ermittlungen ein 26 Jahre alter Radebeuler, der am 14. August in eine Kindertagesstätte in Weinböhla eingedrungen war und eine Geldkassette mit etwa 500 Euro gestohlen hatte. Er wurde vorläufig festgenommen, nach erfolgter Haftprüfung wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Mann ging laut Polizei wieder auf Diebestour und wurde am 24. September bei einem Einbruch in Freiberg erneut festgenommen. Diesmal war er in eine Gemeinschaftspraxis für Urologie eingedrungen. Durch die Zuordnung weiteren Diebesguts konnte man dem 26-Jährigen weitere sieben Einbruchsdiebstähle in Radebeul, Coswig und Weinböhla nachweisen.

Im Zuge der weiteren Ermittlung sowie durch gesicherte Tatortspuren geriet in der Folge ein 34-Jähriger ins Visier der Ermittler, der überwiegend im Raum Großenhain aktiv war. Er war zum Beispiel im Juli in ein Gartencenter und eine Kindertagesstätte eingedrungen. Am Sachsenplatz in Lommatzsch brach der Mann das Geldfach eines öffentlichen Münzfernsprechers auf und stahl rund 900 Euro. Ihm wurden insgesamt vier Einbrüche zugeordnet.

Wenige Wochen später schnappten die Beamten eine fünfköpfige Diebesbande, die sich im Raum Riesa ausgetobt hatte. Die Männer zwischen 20 und 27 Jahren waren durch eine nächtliche Verkehrskontrolle am 23. Juni in das Visier der Ermittler geraten. In dem kontrollierten Wagen fanden Streifenpolizisten Gegenstände aus einem Einbruch auf dem Gelände des Fußballvereins FSV Luppa vom Vortag. Richterlich angeordnete Durchsuchungen förderten weiteres Diebesgut aus Einbrüchen vor allem in Vereinsheime rund um Riesa und Großenhain zutage. Die Ermittler wiesen der Bande insgesamt 13 Einbrüche, unter anderem in das Bootshaus des Riesaer Wassersportvereins und in das Vereinsheim der SG Canitz, nach.

Am 20. Januar stellte die Ermittlungsgruppe „KiTa“ ihre Arbeit ein. Die Kriminalpolizei Dresden wertet jedoch weiter offene Spuren aus und prüft, ob die sieben Verdächtigen noch für weitere Straftaten verantwortlich sind. Gegen den 26 Jahre alten Radebeuler ist inzwischen eine Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten Haft verhängt worden.

fs

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