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Pläne für neuen Aldi-Markt unter Kritik

Copitz Pläne für neuen Aldi-Markt unter Kritik

Der Lebensmitteldiscounter Aldi möchte in Copitz umziehen. Bislang befindet sich seine Verkaufseinrichtung an der Radeberger Straße, also am Rande des Pirnaer Stadtteils. Künftig soll die Kaufhalle jedoch zentraler liegen.

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Quelle: Mario Jahn

Pirna. Der Lebensmitteldiscounter Aldi möchte in Copitz umziehen. Bislang befindet sich seine Verkaufseinrichtung an der Radeberger Straße, also am Rande des Pirnaer Stadtteils. Künftig soll die Kaufhalle jedoch zentraler liegen. Als neuen Standort hat sich der Lebensmittelhändler die Rudolf-Renner-Straße ausgesucht, und zwar südlich der Zufahrtsstraße zum Herder-Gymnasium und zur Herder-Halle. An der Ecke ist der Bau eines Aldi-Marktes mit fast 800 Quadratmetern Verkaufsfläche plus 64 Stellplätzen geplant.

Die Pläne trübt die Stimmung bei den Nachbarn. So sind im Rathaus bereits Widersprüche eingegangen. Vor allem das Herder-Gymnasium trägt Bedenken vor. „Ich kann mir durchaus eine schönere Nachbarschaft vorstellen“, meint Schulleiterin Marion Paßmann und betont, dass sie gegen das Vorhaben nicht generell ist. Stein des Anstoßes sind die geplanten Zufahrten. Über zwei Wege sollen Kunden auf den Parkplatz gelangen. Der eine führt direkt von der Rudolf-Renner-Straße ab. Diese Zufahrt sei unproblematisch, so Paßmann.

Auf die zweite sollte ihrer Meinung nach aber verzichtet werden. Denn diese schneidet die Zufahrtsstraße zum Herder-Gymnasium. „Über sie rollt der gesamte Verkehr zur Schule. Morgens bringen Eltern ihre Kinder und nach Schulschluss holen sie sie wieder ab“, schildert die Direktorin die Situation. Die kleine Straße ist ziemlich eng und in den Stoßzeiten kommen sich die Pkws schon jetzt in die Quere. Wenn zusätzlich noch Autos von Aldi-Kunden hinzukommen, ist ein Verkehrschaos vorprogrammiert.

Aber nicht nur der Kollaps droht. Über die enge Zufahrtsstraße gehen alle Buskinder zur Haltestelle. Schulleiterin Paßmann sorgt sich um die Sicherheit ihrer Schützlinge. „Die Situation ist schon jetzt problematisch. Das Gefahrenpotenzial für die Kinder würde weiter steigen“, mahnt sie. Deshalb muss ihrer Meinung nach die Erreichbarkeit des Aldi-Marktes über die Rudolf-Renner-Straße ausreichen.

Ein weiterer Kritikpunkt der Schulleitung ist der Lärmschutz. Paßmann pocht darauf, dass Lkws nicht während der Schulzeiten den Markt ansteuern und ihre Waren abladen dürfen. Denn der dabei entstehende Krach würde den Unterricht stören.

Wenn der Bauausschuss am morgigen Donnerstag zur ersten Sitzung nach der Sommerpause im Rathaus zusammenkommt, steht der neue Aldi-Standort auf der Tagesordnung. Die Verwaltung empfiehlt den Räten, das gemeindliche Einvernehmen für die Neubauplänen zu erteilen. Unabhängig davon werden die eingebrachten Widersprüche durch die Bauaufsichtsbehörde nochmals geprüft.

Von Silvio Kuhnert

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