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Pläne für Einkaufszentrum am Scheunenhof in Pirna nehmen immer mehr Gestalt an

Pläne für Einkaufszentrum am Scheunenhof in Pirna nehmen immer mehr Gestalt an

Die Pläne für das Einkaufszentrum am Scheunenhof nehmen immer mehr Gestalt an. "Das Center ist extra für Pirna entwickelt worden. Es wird keine flache Kiste", sagt Architekt Uwe Seidel, "sondern es wird ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt.

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Quelle: Architekt Uwe Seidel

" Er beschreibt das Bauwerk als eine Skulptur, die das Thema Felsenwelt aufgreift und in eine abstrakte Form übersetzt. Der Bauantrag ist bei der Stadtverwaltung gestellt. Im Sommer soll es mit den Arbeiten losgehen.

Das Baufeld wurde auf dem Areal zwischen Robert-Koch-, Bahnhof- und Hospitalstraße bereits in den vergangenen Wintermonaten freigemacht. Solitär steht heute das denkmalgeschützte Scheunenhofgebäude an der Ecke zum Dohnaischen Platz. Wie eine städtebauliche Wunde klafft die große Brachfläche daneben. Sie wird mit dem Einkaufscenter aus dem Stadtbild verschwinden. Investor Edeka möchte 2016 die Eröffnung feiern. Dann erstrahlt auch das Scheunenhofgebäude in einem neuen Glanz. Die Ruine wird saniert.

An den künftigen Einkaufstempel grenzt Pirnas Gründerzeitviertel an. "Das Quartier verlangt eine hohe Bebauung", erklärt Seidel. Zwei bis vier Geschosse müssten es sein. Das Einkaufscenter, das neben einem E-Center mit bis zu 30 000 verschiedenen Artikeln im Bereich Lebensmittel sowie weitere größere Geschäfte beherbergen soll, erstreckt sich im unteren Teil. "Es wird ein Kaufhaus über zwei Etagen", so Seidel. In den beiden Geschossen darüber entstehen Wohnungen. Angedacht ist unter anderem betreutes Wohnen und Pflege. "Zum Einkaufen müssen die Bewohner nur nach unten fahren", nennt Seidel einen Vorteil der künftigen Wohnanlage. Daneben werden auch Flächen für Arztpraxen geschaffen.

Das Center wird kein quadratischer Kasten. "Der Baukörper besteht aus vielen kleinen Baukörpern", führt Seidel weiter aus. Es gibt keine Geometrie im rechten Winkel. Das bezieht sich nicht nur auf die Grundrisse, sondern auch dreidimensional auf die Hüllen. Die Wege zwischen den Gebäudeteilen in der gläsernen Mall sollen an Täler und Klüfte erinnern, Brechungen und Verwerfungen an Wänden an Felsformationen. Die Farbgebungen spiegeln die Themen Natur und Sandstein wider. An den Fassaden sind natürliche Farben wie Gelb, Ocker, Grün und Holztöne zu finden und kein steriler Beton.

Über die künftigen Mieter bewahrt Investor Edeka Stillschweigen. Carsten Schmidt, der das Projekt im Pirnaer Büro Seidel+Architekten leitet, spricht von einem positiven Feedback: "Pirna ist ein attraktiver Standort mit einer funktionierenden Innenstadt." Es gebe etliche Mietinteressenten auch schon für die Wohnungen, obwohl für sie noch keine große Reklame gemacht wurde.

Die Realisierung des Großprojektes Scheunenhof liegt im Zeitplan. Im Sommer dieses Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen. Bis zur Fertigstellung hat Edeka eine Bauzeit von rund 20 Monaten veranschlagt. Damit schreitet ein lange diskutiertes Projekt dem Baustart entgegen. Seit 20 Jahren beschäftigt das Thema Einkaufszentrum auf dem Scheunenhof-Areal die Stadt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.05.2014

Kuhnert, Silvio

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