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Pirnas Stadtbrücke bleibt acht Wochen lang dicht

Pirnas Stadtbrücke bleibt acht Wochen lang dicht

Auf eine harte Probe stellt die Stadt Pirna ab kommenden Montag das Nervenkostüm von Autofahrern. Die Stadtbrücke und damit die unmittelbare und schnellste Verbindung zwischen der Altstadt und Copitz ist dicht.

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Die Sandsteinbogenbrücke verbindet Pirnas Altstadt mit Copitz. Weil die Dehnfugen, auch Übergangskonstruktionen genannt, repariert werden, ist die Fahrbahn vom 1. Juli bis 23. August gesperrt.

Quelle: Archiv

Der gesamte Verkehr zwischen beiden Elbseiten konzentriert sich auf die Sachsenbrücke und drängt sich über die Bundesstraße.

"Am 1. Juli beginnt die Sanierung der Altstadtbrücke", sagte gestern Bauamtsleiter Uwe Schädlich. Bis zum 23. August sollen die Reparatur der sogenannten Übergangskonstruktionen sowie die Instandsetzung von Fahrbahn und Gehwegen abgeschlossen sein. Während der achtwöchigen Bauzeit bleibt die Brücke komplett gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke auf dem Gehweg neben den Bahngleisen queren. Auch die Bahnstrecke bleibt von der Sanierung unberührt. Einzig die Fahrbahn und der Fußweg auf der Seite stromaufwärts sind nicht passierbar. Traktoren, Mofas und Mopeds müssen aber nicht einen Umweg über Bad Schandau nehmen. Für diese Fahrzeuge ist normalerweise die benachbarte Sachsenbrücke tabu. Doch wegen der Bauarbeiten auf der Stadtbrücke dürfen sie ausnahmsweise dort den Fluss überqueren.

Dass die Brückenfahrbahn eine Rosskur benötigt, merkt jeder Pkw- oder Lkw-Insasse, wenn er über eine der neun Fugen fährt, die im Sommer dafür sorgen, dass sich die Brückenteile bei Hitze ausdehnen und bei winterlicher Kälte zusammenziehen können. Es holpert und poltert, weil der Asphalt am Stahl bröckelt. Deshalb kommt die kaputte Schwarzdecke runter, die alten und baufälligen Übergangskonstruktionen raus und neue rein sowie eine neue Deckschicht auf die Fahrbahn drauf. Gleichzeitig lässt die Stadt das Entwässerungssystem erneuern und Verwerfungen der Bodenplatten auf Geh- und Radweg begradigen. Rund 683 000 Euro kostet die Frischkur. 85 Prozent der Baukosten übernimmt der Freistaat. Bei den Arbeiten müssen sich die Bauleute sputen. Denn mit Ende der Sommerferien muss die Stadtbrücke wieder befahrbar sein, weil sonst die gesamte Schülerbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht funktioniert. Bei der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS) rauchten seit Monaten die Köpfe, wie der Fahrplan so gestaltet werden kann, dass der Stau an den Ampeln der Brückenauffahrten nicht alles über den Haufen wirft. Zum einen empfiehlt OVPS-Mitarbeiterin Ulrike Langmann auf die Städtebahn und die Fähre umzusteigen. "Der Fahrbetrieb wurde ausgeweitet und ein größeres Schiff besorgt", berichtete sie. Alle nach Copitz fahrenden Stadtlinien starten am Zentralen Busbahnhof und bedienen nicht die Haltestellen an der Robert-Koch- bzw. Breiten Straße.

Nach der Brückensanierung staut sich der Verkehr auf dem Sonnenstein. Vom Gewerbegebiet bis hinter Krietzschwitz lässt der Freistaat die Deckschicht erneuern. Insgesamt gibt es 32 Straßenbaustellen in Pirna (siehe Tabelle), die entweder bereits in Arbeit sind oder dieses Jahr begonnen werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2013

Kuhnert, Silvio

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