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Pirnas Kulturchef will mehr Veranstaltungen in die Herderhalle bringen

Pirnas Kulturchef will mehr Veranstaltungen in die Herderhalle bringen

Um die Herderhalle ist es in Pirna recht still geworden. Die Musikveranstaltungen der jüngsten Zeit lassen sich an beiden Händen ablesen. Die Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP) versucht nun wieder Schwung in die Mehrzweckhalle zu bringen.

Am 6. September spielt dort die Berliner Band "Mutabor". "Das Konzert ist der Startschuss für eine regelmäßige kulturelle Nutzung der Herderhalle durch die KTP", sagt Geschäftsführer René Schmidt.

Bereits Anfang des Jahres kündigte Pirnas Kulturchef mehr Unterhaltungsangebote in dem Veranstaltungsort an. Vor allem mehr Konzerte sollten dort stattfinden. Bislang ist das Programm noch sehr bescheiden. Neben "Mutabor" sind ein Oktoberfest am 5. Oktober und eine Silvestergala mit Melodien von Johann Strauß sowie zwei Multimediavorträge geplant. Unterhaltung und Konzerte im Format eines Stadtkulturhauses sehen anders aus. Woran liegt's?

"Die Herderhalle wurde in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen nicht kontinuierlich genutzt und muss als Veranstaltungsort erst eingeführt und durchgesetzt werden", antwortet Schmidt. Hinzu komme, dass die Herderhalle für den Schul- und Vereinssport genutzt werde. "Der KTP steht sie nur am Wochenende zur Verfügung", argumentierte der Geschäftsführer weiter.

Seit Anfang des Jahres leitet der diplomierte Kulturmanager die Geschicke von Stadtmuseum, Stadtbibliothek, der Richard-Wagner-Stätten in Graupa, die Touristeninformation sowie das Eventmanagement der Stadt. Bei letztgenannten sah Schmidt zu Beginn des Jahres erheblichen Handlungsbedarf. Im zweiten Quartal habe sich dann das Veranstaltungsbüro Pirna, welches konzeptionell für das Herderhallen-Programm zuständig ist, personell formiert.

Auch wenn das Personal arbeitsfähig ist - für mehr Programmpunkte fehlt derzeit noch das Geld. "Die Kulturraumförderung für die Herderhalle beträgt 2013 einen Bruchteil der Mittel, die für ähnliche Veranstaltungshallen in Freital, Coswig oder Dippoldiswalde ausgereicht wurden", informiert Schmidt. Konkret hat die Herderhalle einen Zuschuss von knapp 13 000 Euro erhalten. "Das sind weniger als zehn Prozent der möglichen Maximalfördersumme in der Sparte Kulturhäuser und reicht für eine kontinuierliche Nutzung mit erkennbarem Programmprofil nicht aus", glaubt Schmidt.

Aufgrund der vielen eher ungünstigen Voraussetzungen ist das Programm bis zum Jahresende bewusst schmal gehalten. "Es zeigt aber deutlich das beabsichtigte Profil für diesen Veranstaltungsort", meint Schmidt. Die Herderhalle würde sich "hervorragend" für jugendgemäße Konzerte eignen, das ergebe sich schon aus ihrer Lage im 'Vorhof' des Herder-Gymnasiums.

"Außerdem möchten wir für die Bewohner des Stadtteils Copitz ein gutes und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm anbieten und dazu beitragen, den rechtselbischen Teil Pirnas zu beleben", führt Schmidt weiter aus. In diese Richtung zielten Angebote wie das Oktoberfest und das Silvesterkonzert, beides Veranstaltungen, die zu einer Tradition werden sollen.

Zurzeit ist die KTP dabei, die Finanzierung für die Programmplanung im Jahr 2014 auf die Beine zu stellen. Ein Antrag auf Kulturraumfördermittel wurde gestellt. Mit Künstlern und Bands gebe es bereits vielversprechende Verhandlungen für Auftritte im nächsten Jahr in der Herderhalle, so Schmidt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.08.2013

Silvio Kuhnert

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