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Pirnas Jugendtreff "Hanno" hat ein neues Domizil

Pirnas Jugendtreff "Hanno" hat ein neues Domizil

Der Jugendtreff des Hanno e.V. hat eine neue Adresse. Nicht mehr im Jugend-, Kultur- und Vereinshaus an der B172 in der Kurve zur Hohen Straße werden junge Pirnaer künftig ihre Freizeit verbringen, sondern mitten in der Altstadt.

Der neue Jugendklub befindet sich im Gebäudekomplex der Stadtbibliothek und ist über den Zollhof zu erreichen. "Es ist für uns ein Neuanfang", sagte Rocco Geißdorf, Hanno-Geschäftsführer und leitender pädagogischer Koordinator, gestern bei der offiziellen Eröffnung.

Bereits 21 Jahre ist der Hanno e.V. aktiv. Seit seiner Gründung im Jahr 1993 hat er mehrere Metamorphosen erlebt. "Heute sind wir auf Kinder- und Jugendarbeit ausgerichtet", so Geißdorf. Und für die jungen Leute wurde im früheren Café Dante ein neues Domizil geschaffen. Im Erdgeschoss können sie Tischtennis spielen oder sich an einem großen Tisch kreativ betätigen. Im Keller stehen ein Kicker und ein Schlagzeug sowie Sofas und Sonnenstühle zum Abhängen, Quatschen und Relaxen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison zwischen 13 und 20 Uhr von Montag bis Freitag.

Der Umzug von der Hohen Straße an die Dohnaische Straße war ein Wunsch und eine Forderung der Stadt. Verwaltung und Stadtrat wollten die Freizeitangebote wie den offenen Treff mehr ins Zentrum holen. Bei der Konzeption der Jugendarbeit strebten sie eine Abkehr von einer Komm-Struktur - die Jugendlichen sollen ins Jugendhaus kommen - hin zu einer Jugendarbeit, die auf die Teenager zugeht, an. Als Druckmittel für eine Neuausrichtung des Hanno strich der Stadtrat Anfang 2012 den Zuschuss zur Jugendarbeit und beteiligte sich nur noch an den Betriebskosten für das Vereinshaus.

"Wir müssen die Jugendlichen dort abholen, wo sie anzutreffen sind", meinte Vize-Bürgermeister Eckhard Lang (parteilos). Er ist gespannt, wie der neue Club angenommen wird. "Die Lage ist geradezu ideal", so Lang. Täglich suchen Kinder und Jugendliche aus allen Pirnaer Schulen die Stadtbibliothek auf. "Von diesem Treff könnte künftig auch die mobile Jugendarbeit in der Stadt gesteuert werden", sagte Lang, der sich außerdem eine weitere Vernetzung der Akteure der Jugendhilfe im Stadtgebiet sowie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Angeboten der Schulsozialarbeit an den drei Oberschulen und den Jugendclubs wünscht. Für die Ausstattung des neuen Clubräume gab es seitens der Stadt 20 000 Euro.

Mit dem Umzug des Hanno befinden sich nun drei Jugendtreffs in den größten Stadtteilen. Auf dem Sonnenstein betreibt der Verein außerdem den Jugendklub "Olymp" im Soziokulturellen Zentrum. In Copitz bietet die AWO mit dem Club "Blue Sky" einen Treffpunkt für Jugendliche an. Mit insgesamt rund 70 000 Euro unterstützt die Stadt in diesem Jahr die Arbeit in den drei Jugendhäusern.

Das Vereinshaus an der B172 befindet sich nun im städtischen Eigentum. Dort sind noch der Jugendring sowie die Theatermacher zu Hause. Für die ehemaligen Räume des Jugendtreffs sowie den Saal ist derzeit im Rathaus ein Nutzungskonzept in Arbeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.08.2014

Silvio Kuhnert

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