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Pirnaer Straße in Heidenau noch bis Ende des Jahres gesperrt

Verkehr Pirnaer Straße in Heidenau noch bis Ende des Jahres gesperrt

Die Pirnaer Straße in Heidenau bleibt noch bis zum nächsten Winter für den Verkehr gesperrt. Zurzeit ist der Abschnitt entlang der Elbe wegen des Baus der Hochwasserschutzlinie nicht befahr- und begehbar. Im Anschluss möchte die Stadt auf der Fahrbahn die Flutschäden aus 2013 beseitigen.

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In Heidenau sind langwierige Straßenbauarbeiten geplant.

Quelle: Archiv

Heidenau. Die Pirnaer Straße in Heidenau bleibt noch bis zum nächsten Winter für den Verkehr gesperrt. Zurzeit ist der Abschnitt entlang der Elbe wegen des Baus der Hochwasserschutzlinie nicht befahr- und begehbar. Im Anschluss möchte die Stadt auf der Fahrbahn die Flutschäden aus 2013 beseitigen. „Unser Ziel ist es, die Pirnaer Straße bis Ende des Jahres wieder freigeben zu können“, sagte Vize-Bürgermeisterin Marion Franz (parteilos) auf der Einwohnerversammlung am Dienstagabend.

Seit Anfang Juni vergangenen Jahres ist ab der Villa Else in Richtung Pirna für Fahrzeuge und Radfahrer kein Durchkommen mehr. Damals begann die Landestalsperrenverwaltung (LTV) mit dem Bau der rund 2,5 Kilometer langen Hochwasserschutzlinie, die von der südlichen Müglitzmündung bis zur Stadtgrenze reichen wird. Die Arbeiten an der Spundwand im Abschnitt von der Villa Else bis zum Ortsausgang werden noch in diesem Monat fertiggestellt, kündigte Birgit Lange, LTV-Betriebsleiterin Oberes Elbtal, an. Aufgrund ungünstiger Bodenverhältnisse sowie einigen Überraschungen im Untergrund, wie im Erdreich versteckte Altbauwerke, kam es zu einer Bauverzögerung von drei Monaten.

Ab April möchte die Stadt Heidenau mit der Behebung der Hochwasserschäden, die die Juni-Flut 2013 hinterlassen hat, beginnen. Ab der Hausnummer 74 bis zur Villa Else wird die Fahrbahn der Pirnaer Straße halbseitig erneuert. Ab der Villa bis Pirna bekommt der Straßenzug komplett eine neue Schwarzdecke. Rund 900 000 Euro kostet das Vorhaben.

Die Pirnaer Straße ist eines von zehn Projekten aus dem Wiederaufbauprogramm nach dem letzten Hochwasser, welche die Stadt in diesem Jahr realisieren möchte. Insgesamt hatte die Verwaltung 29 Vorhaben im Jahr 2013 beim Bund-Länder-Programm angemeldet. Von ihnen wurden bereits sieben bis Ende 2014 umgesetzt. 2015 konnte die Verwaltung bei sechs Maßnahmen Vollzug melden. Ende dieses Jahres warten noch fünf auf die Realisierung. Dafür hat die Stadt mehr Zeit bekommen. War die Fluthilfe vorher erst bis Ende 2017 begrenzt, wurde sie nun bis 2019 verlängert. Auch das Budget wurde um rund 1,1 Millionen Euro aufgestockt. Standen erst 8,5 Millionen Euro zur Verfügung, sind es jetzt 9,6 Millionen Euro. Damit kann Heidenau auch für die letzten beiden Maßnahmen des Wiederaufbauprogramms Fördermittel beantragen. Bislang sind die Zuschüsse nur für 27 Vorhaben bewilligt.

Von Silvio Kuhnert

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