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Pirnaer Pyramide zerstört: Polizei sucht Zeugen

Pirnaer Pyramide zerstört: Polizei sucht Zeugen

Nach 2009 und 2013 gab es nun wieder Zerstörungen an der dreistöckigen, sechseinhalb Meter hohen erzgebirgischen Pyramide auf dem Dohnaischen Platz in Pirna. Der Holzfigur vom Retter der Stadt Pirna Jacobäer wurde der Fürbittbrief abgebrochen.

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Konditormeister Tino Schreiber, Mitinitiator und Betreuer der Pyramide, steht mit Teilen einer der kaputten Figuren im Hof seiner Konditorei.

Quelle: Daniel Förster

Die Handwerkerfigur des Schmiedes lag in Einzelteilen neben dem Figurenkarussell. Teile der Holzverblendung an der Weihnachtspyramide wurden abgerissen. Dem Wagenradbauer fehlte die Pfeife, einem Zwerg das Schild "Gartenstraße", das er hielt.

Kurz nach Mitternacht hatte am Sonnabend eine Zeugin bei der Polizei angerufen. "Es machen sich mehrere Personen an der Pyramide zu schaffen." Wenig später war eine Polizeistreife vor Ort. Doch da war es schon passiert.

Nicht weit von der Pyramide entfernt griffen die Polizisten sechs erwachsene Männer aus Pirna - zwischen 29 und 45 Jahren alt - auf. Diese kamen von einer Weihnachtsfeier und waren sichtlich angetrunken. Die Ordnungshüter nahmen die Personalien auf und befragten die Männer. Doch diese stritten die Tat ab. Deshalb sucht die Polizei jetzt nach weiteren Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0351/4 83 22 33 entgegen genommen.

Die Pyramide, ein rund 15 000 Euro teures Schnitzwerk, haben Geschäftsleute der Breiten Straße organisiert und finanziert. Konditormeister Tino Schreiber von der gleichnamigen Konditorei auf der Breiten Straße, der sich für den weihnachtlichen Hingucker im Stadt- gebiet verantwortlich fühlt, will nun dafür sorgen, dass die Pyramide spätestens bis Heiligabend wieder repariert ist. Schreiber wünscht sich mehr Achtung vor geschaffenen Werten auf der einen Seite und mehr Zivilcourage in der Gesellschaft auf der anderen. "Er wäre schön, wenn diejenigen, die den Schaden verursacht haben, wenigstens den Anstand haben und sich melden."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.12.2014

Daniel Förster

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