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Pirnaer Kameraden sind auch außerhalb der Stadt im Einsatz

Brandbekämpfung Pirnaer Kameraden sind auch außerhalb der Stadt im Einsatz

Ein Altreifenlager ist in der Nacht zum Donnerstag ein Raub der Flammen geworden. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Darunter auch Kameraden aus Pirna. In 2015 halfen sie 74 Mal außerhalb der Stadtgrenze, wie Gemeindewehrleiter Peter Kammel im Bilanzpressegespräch mitteilte.

Das Reifenlager stand kurz vor 2 Uhr am Donnerstag in der Frühe lichterloh in Flammen.

Quelle: Marko Förster

Stürza/Pirna. Ein Altreifenlager ist in der Nacht zum Donnerstag ein Raub der Flammen geworden. Mehrere Feuerwehren wurden gegen 1.45 Uhr auf die Helmsdorfer Straße nach Stürza gerufen. Dort brannten alte Reifen, die neben Silos lagen. Was zunächst als Kleinbrand gemeldet worden war, entwickelte sich zu einem Großbrand. Die alten Reifen auf einer Größe von 20 mal 10 Metern und fünf Meter hoch standen lichterloh In Flammen. Die Reifen gehören offenbar einer Agrargenossenschaft und werden dazu genutzt, die Planen über den gefüllten Silos zu befestigen. Rund 100 Feuerwehrleute aus Stürza, Dobra, Helmsdorf, Lauterbach, Stolpen, Dürrröhrsdorf, Neustadt, Poschendorf, Elbersdorf und Pirna waren bis zum Morgen im Einsatz. Sie löschten aus vier Rohren mit Schaum den Brand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zur Brandbekämpfung ist auch die Freiwillige Feuerwehr Pirna ausgerückt. Einsätze außerhalb des Stadtgebietes sind nicht zuletzt wegen der in der Hauptwache an der Clara-Zetkin-Straße vorhandenen Spezialtechnik keine Ausnahme. So unterstützten die Pirnaer Kameraden im vorigen Jahr 74 Mal andere Wehren. Insgesamt zählte Gemeindewehrleiter Peter Kammel 493 Einsätze in 2015, wie er am Donnerstag mitteilte. Das waren 91 Einsätze mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Brände gab es im vorigen Jahr 92 zu löschen. Die Zahl entspricht dem Schnitt der vergangenen Jahre. In Erinnerung geblieben sind das Großfeuer in der einer Halle der ELG Metall-Handwerk Pirna eG an der Zehistaer Straße Anfang Juni sowie die einstige Lagerhalle an der B 172 Mitte September. In beiden Fällen konnten die Kameraden verhindern, dass die Flammen auf Nachbargebäude übersprangen.

Löschen ist nur ein Teil der Hilfe, die die 264 Mitglieder der Pirnaer Feuerwehr leisten. Den Großteil der Einsätze macht die Technische Hilfeleistung mit 63 Prozent bzw. 361 Fällen aus. Dazu zählen unter anderem die Beseitigung von Sturmschäden (59 Mal), Verkehrsunfälle (41 Mal), die Beseitigung von Ölspuren und Ölflecken (25 Mal) sowie die Rettung von Tieren oder das Einfangen eines Bienenschwarms (26 Mal). 94 Mal retteten die Feuerwehrmänner und -frauen Menschenleben. Bei den Personenrettungen beobachtet Feuerwehrchef Kammel eine deutliche Zunahme in den vergangenen Jahren. Vor allem Sanitätern müssen die Kameraden vermehrt helfen, in die Wohnung eines hilflosen älteren Menschen zu gelangen.

Von Marko Förster und Silvio Kuhnert

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