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Pirnaer Campus-Projekt kann starten

Pirnaer Campus-Projekt kann starten

Das Evangelische Schulzentrum Pirna ist dem Ziel eines eigenen Schulgebäudes einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die Vorsitzende des Schulvereins, Superintendentin Uta Krusche-Räder, hat jetzt ihre Unterschrift unter die Darlehensverträge gesetzt.

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Geschäftsführer Falk Wenzel zeigt auf die beiden "Roten Kasernen", die bis Sommer 2017 in einen Schulcampus umgewandelt werden.

Quelle: Archiv

Pirna. Das Evangelische Schulzentrum Pirna ist dem Ziel eines eigenen Schulgebäudes einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die Vorsitzende des Schulvereins, Superintendentin Uta Krusche-Räder, hat jetzt ihre Unterschrift unter die Darlehensverträge über insgesamt 11,36 Millionen Euro gesetzt. "Ich unterschreibe in dem Wissen und in der Dankbarkeit über das, was Menschen in unserem Schulverein seit über 15 Jahren Besonderes leisten", sagte sie bei der Unterzeichnung.

Damit ist die Finanzierung des Umbaus von zwei der "Roten Kasernen" an der Rottwerndorfer Straße zum neuen Domizil der Evangelischen Grund- und Oberschule sowie des Beruflichen Gymnasiums gesichert. "Das ist ein großer Moment für uns und für Pirna", fand Geschäftsführer Falk Wenzel. Denn jetzt könne der Bau des Campus für künftig einmal 650 Schüler beginnen.

Als nächsten Schritt möchte der Evangelische Schulverein die Grundstücke der beiden Gebäude Rottwerndorfer Straße 51 und 52 übernehmen. Es sind die beiden letzten roten Klinkerbauten in Richtung Musikerviertel. Einen Vertrag mit einer Kaufoption hat der Verein bereits im Juni mit der städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) ausgehandelt. Die vereinbarte Kaufsumme von 825 240 Euro kann er nun an die WGP überweisen. In den kommenden Wochen sollen bereits Entkernungs- und Entrümpelungsarbeiten in den seit Jahren leerstehenden Objekten beginnen. Parallel wird der Bauantrag vorbereitet. "Im Frühjahr 2016 wollen wir mit der Sanierung und dem Umbau beginnen", kündigte Wenzel an.

Die Pläne sehen wie folgt aus: In das kleinere Haus der beiden ehemaligen Kasernengebäude zieht ins Erdgeschoss der Hort mit Platz für 180 Mädchen und Jungen ein. Ins große Haus kommt die Caféteria. In den Obergeschossen erhalten jeweils zwei Jahrgangsstufen zusammen ihren eigenen Bereich. Dazu gehört neben Klassenzimmern und Gruppenräumen auch ein Integrationsbereich, wohin sich die Pädagogen zur individuellen Förderung mit einzelnen Schülern zurückziehen können. Ein Glashaus wird beide Schulgebäude verbinden. Das Atrium soll als Aula und Veranstaltungsort dienen. Dafür werden die Treppen wie Sitzstufen gestaltet, auf denen rund 200 Menschen Platz finden. Rund 12,5 Millionen Euro müssen investiert werden, um all diese Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

Der Umzug in das neue Schulhaus soll spätestens bis zum Schuljahresbeginn 2017/18 vollzogen sein. Denn im Sommer 2017 enden die Miet- und Nutzungsverträge für die beiden jetzigen Schulstandorte in Pirna. Die Evangelische Grundschule befindet sich im ehemaligen Gebäude des Schillergymnasiums an der Nicolaistraße, Mittelschule und Berufliches Gymnasium teilen sich die frühere Heinrich-Heine-Schule. "Es ist ein sehr ambitioniertes Ziel, alle Bauarbeiten bis dahin abgeschlossen zu haben", meint Wenzel. "Es ist aber machbar", zeigt er sich optimistisch.

silvio kuhnert

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