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Pirnaer Bobfahrer Francesco Friedrich startet bei Weltcups

Pirnaer Bobfahrer Francesco Friedrich startet bei Weltcups

Ex-Weltmeister Manuel Machata (Potsdam), der Oberhofer Maximilian Arndt sowie der für Oberbärenburg startende Pirnaer Francesco Friedrich vertreten die deutschen Farben bei den ersten drei Bob-Weltcups vom 5. bis 24. November in Übersee.

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Der Pirnaer Pilot Francesco Friedrich bringt im Altenberger Kohlgrund mit seiner Vierer-Mannschaft den großen Schlitten in Fahrt.

Quelle: Daniel Förster

Altenberg/Dresden . Von Astrid hofmann

Altenberg/Dresden (DNN). Ex-Weltmeister Manuel Machata (Potsdam), der Oberhofer Maximilian Arndt sowie der für Oberbärenburg startende Pirnaer Francesco Friedrich vertreten die deutschen Farben bei den ersten drei Bob-Weltcups vom 5. bis 24. November in Übersee. Bei den Frauen nominierte Chefbundestrainer Christoph Langen wie erwartet die wieder genesene Europameisterin Cathleen Martini (Oberbärenburg), die gebürtige Dresdnerin Sandra Kiriasis (Hochsauerland) und Anja Schneiderheinze (Winterberg).

Die deutsche Bob-Elite wurde am Sonnabend in Altenberg vom plötzlichen Wintereinbruch ausgebremst. Dicker Schneefall machte die Wettkämpfe unmöglich und deshalb mussten die geplanten Selektionsrennen im Zweier der Frauen und Männer abgesagt werden. Gestern spielte Petrus dann endlich mit, allerdings entschieden sich die Trainer nur für ein verkürztes Programm. Die Damen, bei denen ohnehin schon die Weltcup-Starterinnen nach der ersten Selektion in Winterberg feststanden, verzichteten auf ihren Wettkampf, die Männer fuhren im Zweier und Vierer jeweils nur einen Rennlauf. Im kleinen Schlitten gewann Manuel Machata vor dem Riesaer Thomas Florschütz und Francesco Friedrich. Maximilian Arndt wurde Vierter und holte sich anschließend den Sieg im Vierer vor Florschütz, Machata und Friedrich.

Damit war Manuel Machata mit drei ersten und einem dritten Rang der überragende Mann bei den beiden Ausscheidungswettkämpfen von Winterberg und Altenberg. Thomas Florschütz, der noch immer auf seinen verletzten Top-Anschieber Kevin Kuske (Sehnenanriss im Gesäßmuskel) verzichten musste, belegte mit drei zweiten und einem vierten Platz in der internen Rangliste den zweiten Platz vor Maximilian Arndt (Erster/Zweiter/zweimal Vierter) und Francesco Friedrich (dreimal Dritter, einmal Vierter). Nach den gestrigen Rennen erklärte Thomas Florschütz allerdings seinen Verzicht auf die Weltcups in Übersee. Trainer Gerd Leopold erläutert die Gründe: "Thomas müsste in Lake Placid, Park City und Whistler noch auf Kevin Kuske verzichten. Dazu hat er selbst erkannt, dass ihm zu seiner Bestform noch ein ganzes Stück fehlt. Die Startzeiten des Teams ließen deutlich zu wünschen übrig. Er wird jetzt eine Woche daheim trainieren und anschließend die beiden Europacups in Innsbruck-Igls und Winterberg bestreiten. Danach steigt er mit seiner kompletten Crew beim Weltcup in Winterberg Anfang Dezember wieder voll ein."

Nutznießer des Verzichts ist Youngster Francesco Friedrich. Der 22-Jährige hatte in den vier Rennen mit dreimal Startbestzeit geglänzt, kam allerdings nicht ganz ohne Wackler durch den Eiskanal. "Ihm fehlt noch ein wenig die Stabilität. Deshalb ist es für ihn super, dass er jetzt in Übersee lernen und sich weiterentwickeln kann", so Leopold, der mit seinem Schützling auch die weitere Planung schon besprochen hat: "Anschließend startet Francesco bei den Europacups, wird bei der Junioren-WM antreten und sich dort hoffentlich mit Gold das Ticket für die WM Ende Januar in St. Moritz erkämpfen."

Mit der Riesaerin Miriam Wagner hat Leopold ein weiteres heißes Eisen für die JWM unter seinen Fittichen. "Sie hat sich als viertbeste deutsche Pilotin gut verkauft und soll sich über die Europacups und die JWM weiter profilieren. Damit sie auch materialtechnisch auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz antreten kann, bekommt Miriam jetzt den Zweierschlitten von Karl Angerer, der seine Laufbahn beendet hat", erläutert der Trainer. Ebenfalls im Europacup starten wird die Oberbärenburgerin Carolin Zenker, die bei der Ausscheidung in Winterberg hinter der Oberhoferin Stefanie Szczurek Platz fünf erreichte. Dabei fehlte allerdings die damals verletzte Cathleen Martini, die inzwischen ihre Wadenverhärtung auskuriert hat und damit für die ersten Weltcups startklar ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2012

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