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Pirna zwischen Wagner und Waisenhaus

Pirna zwischen Wagner und Waisenhaus

Das Kuratorium Altstadt Pirna hat seine Schriftenreihe "Pirnaer Hefte" mit Beiträgen zur Stadt- und Regionalgeschichte, Baugeschichte und Denkmalpflege fortgesetzt. Kürzlich ist das achte Heft erschienen.

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Das achte Heft der seit 1997 in loser Folge erscheinenden Schriftenreihe des Kuratorium Altstadt ist in Pirna erhältlich.

Quelle: Kuratorium Altstadt Pirna

Pirna. Dieses hat vor allem Themen des 19. und 20 Jahrhunderts zum Inhalt.

Aus der Feder der 2014 verstorbenen Dresdner Architekturhistorikerin Heidrun Laudel stammt ein grundlegender Aufsatz über die fruchtbare, aber auch spannungsgeladene Zusammenarbeit von Richard Wagner und Gottfried Semper in Dresden und in der Emigration. "Damit widerspiegeln die Pirnaer Hefte die Tatsache, dass Pirna mit der Eingemeindung Graupas und dem anspruchsvollen Ausbau des dortigen Wagnermuseums selber Richard-Wagner-Ort geworden ist", berichtet Albrecht Sturm. Der Vorsitzende von Pirnas größtem Kulturverein hat ebenfalls wieder einen Beitrag zum Heft geleistet. In seinem Aufsatz widmet er sich der Geschichte der Klosterkirche.

Wer mehr über den ehemaligen Kasernenkomplex in der Südvorstadt erfahren möchte, dem ist der Artikel von Joerg Redlich zu empfehlen. Er schildert in einem umfangreichen Aufsatz die Geschichte der Pirnaer Garnison in wilhelminischer Zeit.

Durch die Debatte über den Vorschlag von Finanzminister Georg Unland (CDU), die Clara-Zetkin-Straße in Waisenhausstraße umzubenennen, bekommt der Beitrag von Rainer Rippich unverhofft eine ganz aktuelle Dimension. Er erinnert mit seinem Beitrag an die einstige Institution. Weitere Autoren sind Dr. Boris Böhm, Leiter der Gedenkstätte Sonnenstein, sowie der Historiker Hugo Jensch.

Das achte Heft zum 19. und 20. Jahrhundert ist 216 Seiten stark und enthält 145 teils farbige Abbildungen. Der Preis beträgt zehn Euro. Das "Pirnaer Heft" ist im Büro des Kuratoriums in der Mägdleinschule am Kirchplatz 10, im TouristService am Markt (Canalettohaus), im Stadtmuseum, Klosterhof 2, sowie in der Stadtkirche St. Marien, Kirchplatz 13, erhältlich.

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