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Pirna wird wieder zur Kunstmeile - Brigitta M. Arnold spricht über den 13. "Tag der Kunst"

Pirna wird wieder zur Kunstmeile - Brigitta M. Arnold spricht über den 13. "Tag der Kunst"

Mal verwandelt sich die Pirnaer Altstadt in eine große Galerie. Künstler aus der Stadt und der Region zeigen am "Tag der Kunst" wieder einen Ausschnitt ihres Schaffens und öffnen ihre Ateliers.

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Brigitta M. Arnold

Quelle: Daniel Förster

Bereits zum 13. Über das diesjährige Programm berichtet Organisatorin Brigitta M. Arnold vom Kunstverein Sächsische-Schweiz im DNN-Interview.

Ob Galerie am Plan, Kunstverein Sächsische Schweiz, Mal-und Zeichenzirkel Pirna-Sonnenstein, der Skulpturensommer und der "Tag der Kunst" - Pirna wartet immer wieder mit Ausstellungen auf. Frau Arnold, ist die Stadt ein Mekka für Künstler?

Auf jeden Fall! Der Name Canalettostadt ist Programm. Pirna kann mit vielen ansässigen Künstlern aufwarten, und es leben viele Kunstinteressierte in der Stadt. Auf dem Gebiet der Kunst kann man hier allerhand erleben.

Was macht Pirna für Künstler interessant?

Es ist eine Stadt mit einer wunderbaren alten Baustruktur. Pirna hatte das Glück während des Zweiten Weltkrieges nicht zerstört worden zu sein. Wenn man durch die Gassen geht, kann man Gebäude und Portale vom Mittelalter über Renaissance und Barock bis zur Gründerzeit und Jetztzeit entdecken. Sie inspirieren einen wie die vielen geheimen Ecken und romantischen Hinterhöfe zum Malen.

Der "Tag der Kunst" ist ja im Grunde ein Kunstwochenende. Es gibt Veranstaltungen sowohl am kommenden Sonnabend als auch Sonntag. Was wird den Besuchern geboten?

Zur 13. Auflage haben wir das bislang reichhaltigste Programm auf die Beine gestellt. An 29 Orten warten Ausstellungen auf Besucher. Über 70 Künstler zeigen ihre Arbeiten. Bereits zum achten Mal eröffnen wir am "Tag der Kunst" die Straßengalerie. Hier haben 20 Künstler ihre Werke über der Schmiedestraße aufgehängt. Ein Blick nach oben lohnt sich und dies über Wochen und Monate. Darüber hinaus gibt es wieder eine Kunstmeile. Rund 50 Händler zeigen in ihren Schaufenstern Kunstwerke.

Welche Bandbreite an künstlerischen Arbeiten ist zu sehen?

Das Repertoire reicht von freundlich real mit Stillleben und Landschaftsbildern bis hin zu abstrakt. Laien- und Hobbykünstler sowie Profis präsentieren ihr Schaffen.

Der "Tag der Kunst" findet zum 13. Mal statt. Er hat sich als ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt etabliert. Ist es schwer, die Künstler zur Teilnahme zu motivieren?

Nein, überhaupt nicht! Im Gegenteil: noch bis gestern gab es Anfragen, ob dieMöglichkeit zur Teilnahme besteht, obwohl es für die Künstler einen großen Aufwand bedeutet, eine Ausstellung nur für zwei Tage aufzubauen. Das Problem ist eher, ausreichend Ausstellungsräume und -flächen zu finden und zur Verfügung stellen zu können.

Und das Interesse der Besucher ist immer noch so groß wie am ersten Tag?

Der "Tag der Kunst" ist ein ruhiges Fest. Es werden wieder ein paar Tausend durch die Straßen und Gassen gehen. Damit die Besucher die Ausstellungen genießen können, haben wir den "Tag der Kunst" über zwei Tage gelegt. Bis vor zwei Jahren war er nur auf den Sonnabend begrenzt. In den Ausstellungen und Ateliers sind die Künstler persönlich vor Ort. Das Publikum kann mit ihnen ins Gespräch kommen. Dies ist an beiden Tagen ausdrücklich gewünscht und gewollt.

Welche Höhepunkte gibt es?

Ein Highlight bei dem reichhaltigen Angebot und der künstlerischen Bandbreite hervorzuheben, ist schwierig. Jeder sollte einfach selbst entscheiden, was für ihn der Höhepunkt ist. Neben den zahlreichen Ausstellungen gibt es wieder ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit Theater, Musik, Literatur und Performance. So steht im Tom-Pauls-Theater Puppenspiel auf dem Programm. Die Theatergruppe "Die Crisps" der Theatermacher feiert die Premiere ihres neuen Stücks "Barbecue des Todes" im Saal Weißes Ross. Und im Q24 hat unter dem Titel "Land über" die Künstlerin Ute Rausch, die im Kunsthof Mockethal zu Hause ist, eine Videoinstallation aufgebaut. Den gleichen Namen trägt ein Projekt des Musiker-Duos Benni Gerlach und Karl Helbig, das mit Cello und Saxophon sphärischen Pop vor der Kleinkunstbühne interpretiert. Das sind nur ein paar Beispiele.

Und zum ersten Mal gibt es einen Kunstmarkt?

Ja! Juliana Dressel lädt zu sich in die Lange Straße 15 ein. Dort ist ein Kleinkunstmarkt aufgebaut. Kleinkunst meint künstlerische Arbeiten, die nicht größer als DIN-A4 sind. Dort können Besucher ein Original für einen kleinen Preis von verschiedenen Künstlern erwerben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Silvio Kuhnert

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