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Pirna möchte Autofahrer für Citybus zu Kasse bitten

Erhöhung der Parkgebühren Pirna möchte Autofahrer für Citybus zu Kasse bitten

Autofahrer müssen ab kommenden Jahr mehr Kleingeld parat halten, wenn sie Pirnas Innenstadt ansteuern. Die Stadtverwaltung plant eine Anhebung der Parkgebühren. Zwischen fünf und 25 Cent soll eine halbe Stunde für einen Stellplatz künftig mehr kosten.

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Pirna. Autofahrer müssen ab kommenden Jahr mehr Kleingeld parat halten, wenn sie Pirnas Innenstadt ansteuern. Die Stadtverwaltung plant eine Anhebung der Parkgebühren. Zwischen fünf und 25 Cent soll eine halbe Stunde für einen Stellplatz künftig mehr kosten. Die Erhöhung soll rund 85 000 Euro im Jahr zusätzlich ins Stadtsäckel spülen. Mit dem Geld möchte man im Rathaus den „Stadtstreicher“ reaktivieren.
In der Adventszeit 2011 drehte eine Buslinie ihr Ringel um Pirnas Altstadt. Da der Citybus auf eine positive Resonanz stieß, wird ein dauerhafter Betrieb anvisiert. Doch bislang fehlten für den „Stadtstreicher“ die finanziellen Mittel. Nun hat die Verwaltung ein neues Finanzierungsmodell ersonnen. „Ab Sommer 2016 soll die Citybuslinie zunächst mit einer zweijährigen Testphase eingeführt werden“, informiert Ordnungsamtsleiter Frank Lorenz. Die Kosten dafür belaufen sich auf fast 169 000 Euro im Jahr. Rund die Hälfte der Ausgaben muss die Stadt selbst aufbringen. Da im Doppelhaushalt 2015/16 bislang keine Mittel dafür vorgesehen sind, sollen die Parkgebühren steigen.
Bislang gibt es zwei Gebührenzonen. Ab Januar soll eine weitere hinzukommen. Der Marktplatz wird eine eigene Zone. Die Parkgebühren sollen wie folgt angehoben werden: ein Stellplatz auf dem Markt kostet pro halber Stunde statt 50 künftig 75 Cent; die Altstadt samt Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, Dohnaischer Platz, Grohmann- und Klosterstraße sowie Elbeparkplatz, den Stellflächen Am Zwinger und Niedere und Obere Burgstraße bilden Zone 2, wo für 30 Minuten 60 Cent (vorher 50 Cent) fällig werden; im übrigen Stadtgebiet erhöht sich die Gebühr um fünf auf 30 Cent.
„Die Einführung einer neuen dritten Gebührenzone für den Markt ist bereits im beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan vorgesehen“, berichtet Lorenz. Auch die höhere Gebühr ist in dem Papier bereits enthalten. Um die erforderliche Summe von 84 500 Euro für den Stadtbus aufzubringen, müssen laut Lorenz die Parkgebühren auch in den beiden anderen Zonen moderat steigen. Auf dem Markt hat die Stadt bislang im Schnitt 24 000 Euro im Jahr mit den Parkscheinautomaten eingenommen. Der Ertrag soll um 12 000 Euro steigen. Mit den Stellplätzen in der Altstadt macht die Sandsteinstadt einen Jahresumsatz von bis zu 250 000 Euro. Hier werden bis zu 50 000 Euro zusätzlich erwartet. Die gebührenpflichtigen Parkplätze im restlichen Stadtgebiet bringen bis zu 140 000 Euro ein. Hier wird im Rathaus mit einem künftigen Mehrerlös von 28 000 Euro gerechnet. „Durch die Gebührenerhöhung können die erforderlichen Mittel für den Citybus sichergestellt werden“, meint Lorenz.
Den Plänen muss noch der Stadtrat zustimmen. Im Ausschuss hat die neue Parkgebührenordnung keine Mehrheit gefunden. Von einem Teil der Ausschussmitglieder werde die Erhöhung der Parkgebühren im Zusammenhang mit der Einführung der Citybuslinie kritisch gesehen, so Lorenz. Der Stadtrat tagt am 15. Dezember um 18 Uhr im Rathaus.

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