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Pirna hofft auf private Investoren

Fördermittel für Alt-Copitz Pirna hofft auf private Investoren

Das Sanierungsgebiet Alt-Copitz soll länger Bestand haben. Die Stadt Pirna plant, das Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" bis zum Jahr 2022 und eventuell sogar noch länger fortzusetzen. Das kündigte am Montag Matthias Richter an.

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Das Sanierungsgebiet Alt-Copitz soll länger Bestand haben. Die Stadt Pirna plant, das Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" bis zum Jahr 2022 und eventuell sogar noch länger fortzusetzen.

Quelle: dpa

Pirna. Das Sanierungsgebiet Alt-Copitz soll länger Bestand haben. Die Stadt Pirna plant, das Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" bis zum Jahr 2022 und eventuell sogar noch länger fortzusetzen. Das kündigte am Montag Matthias Richter an, der Fachgruppenleiter für Stadtsanierung, Förderung und Vergabe im Pirnaer Rathaus. Dabei hofft er vor allem, dass auch private Hauseigentümer die Zuschüsse aus dem Fördertopf nutzen.

Seitdem der Stadtrat das Sanierungsgebiet im Mai 2009 festgelegt hat, investierte vor allem die Stadt selbst in dem 22,7 Hektar großen Gebiet, das sich zwischen Bahndamm, Oberer Platz, Karl-Büttner-Straße, und Albert-Barthel-Straße erstreckt. So wurde beispielsweise die Hauptverkehrsader, die Hauptstraße, saniert und die Freifläche an der Ecke zur Schulstraße neu gestaltet. Die Karl-Büttner-Straße bekam eine neue Schwarzdecke und Fußwege. An der Dammstraße entstand ein Spielplatz. Und die Industriebrache des ehemaligen Phonomat-Produktionsgebäudes wurde abgerissen. Die Stadt möchte in diesem Jahr noch eine öffentliche Toilette neben der Trolli-Schänke bauen und sie rechnet mit einer kräftigen Finanzspritze für die Sanierung und den Anbau der Pestalozzi-Oberschule. Die Realisierung des rund 13,1 Millionen Euro teuren Projektes soll im nächsten Jahr beginnen.

"Privateigentümer sind bisher sehr zaghaft geblieben", meint Richter. Er hofft, dass von dem Vorhaben der Städtischen Wohnungsgesellschaft (WGP), die Sanierung der Alten Post sowie des Nachbarhauses Hauptstraße 18c, eine Initialzündung bei Hausbesitzern ausgeht, etwas an ihren Häuser zu tun. Vor allem Gebäude an und in der Nähe der Hauptstraße hat die Stadt dabei im Blick. Zwischen 500 bis 800 zusätzliche Einwohner könnte das Stadtgebiet durch die Instandsetzung von Mehrfamilienhäuser gewinnen, ist sich die Verwaltung sicher. Für die Umsätze in den Geschäften auf der Copitzer Nord-Süd-Achse wären neue Bewohner wichtig. Nur so lassen sich beispielsweise Nahversorger wie Bäcker und Fleischer auf der Hauptstraße halten.

Die in dem Areal noch vorgesehenen und erhofften Vorhaben kosten rund 26,3 Millionen Euro und könnten zirka 13,7 Millionen Euro Fördermittel bekommen. Mit den bereits realisierten Maßnahmen summiert sich die Gesamtinvestition auf 32,7 Millionen Euro mit einem Zuschuss von 18,3 Millionen Euro. Nach Abschluss des Sanierungsprogramms werden Ausgleichsbeträge für die Steigerung der Bodenwerte im Sanierungsgebiet fällig. Richter beruhigt, dass nicht die Fördersumme zurückgezahlt werden muss. Die Ausgleichsbeträge sind um einiges niedriger. Zum Vergleich führt er die Altstadt an. In ihre Sanierung sind rund 90 Millionen Euro geflossen. Zusammen mussten die Grundstücksbesitzer rund 700 000 Euro an Ausgleichsbeträgen aufbringen. Nach einer vorläufigen Schätzung werden die Beträge in Alt-Copitz zwischen zwei und acht Euro pro Quadratmeter liegen.

Silvio Kuhnert

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