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Pirna gibt sich ein Markenzeichen

Pirna gibt sich ein Markenzeichen

Die Sandstein-Stadt Pirna möchte mit einem neuen Label überregional mehr Aufmerksamkeit wecken. Wer es wann, wo und warum verwenden kann, sagen die beiden Stadtmarketingbeauftragten, Sabine Schlechtiger und Olaf Franke, im DNN-Interview.

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Sabine Schlech- tiger und Olaf Franke zeigen auf das orangefarbene Markenzeichen der Stadt.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirnas Dachmarke "Sandstein voller Leben" hat ein Markenzeichen bekommen. Wie sieht das Label aus?

Sabine Schlechtiger: Das neue Label ist eine Weiterentwicklung des städtischen Logos. Dieses ist auf einem um sieben Grad gekippten Rechteck abgebildet. Im Label finden sich die Farben der Stadt wieder. Das Rechteck ist orange und wird von einem blauen Band umrahmt. Um eine große gestalterische Flexibilität zu ermöglichen, kann das Label auch in Blau und Grau verwendet werden.

Wer soll das Kennzeichen verwenden?

Sabine Schlechtiger: Auf die Dachmarke haben wir uns bereits Ende 2013 verständigt. Sie ist von der Stadtverwaltung eingeführt worden und hat sich Schritt für Schritt auf Korrespondenzen, auf Publikationen sowie im Internet durchgesetzt. Damit eine Dachmarke auch wirklich eine wird, sollte sie nicht nur von der Verwaltung allein getragen werden. Die Marke Pirna soll von möglichst vielen Akteuren weitergetragen werden. Dazu zählen die städtischen Gesellschaften sowie andere Pirnaer Unternehmen, Initiativen, Vereine und Akteure. Sie sollen die Marke mit Leben füllen. Wenn sie sich mit der Stadt Pirna identifizieren, können sie dies mit der werblichen Form des Logos in die Welt hinaus kommunizieren.

Wo soll das Markenzeichen angewandt werden?

Sabine Schlechtiger: Es ist ein Angebot an unsere Partner, ihre Verbundenheit mit Pirna zum Ausdruck zu bringen. Ein Unternehmen, das Positives in der Stadt leistet und sich dazu bekennt, ein Pirnaer Unternehmen zu sein, kann das Label mit unserer Genehmigung kostenlos verwenden.

Olaf Franke: Die Philosophie, die dahintersteckt, ist simpel und wirkungsvoll gleichermaßen. Jedes Unternehmen wirbt nicht nur für seine Produkte und Dienstleistungen alleine, sondern auch für seine Herkunft und seinen Standort. Und was ist authentischer, wenn beispielsweise eine Firma, die weltweit ihre Produkte exportiert auch die Marke Pirna mittransportiert? Es ist ein Bekenntnis und drückt einen gewissen Stolz aus.

Worauf können die Pirnaer stolz sein?

Olaf Franke: Die Marke Pirna genießt ein hohes Ansehen im Umland. Wir bemerken es auf Messen, dass die Stadt positive Assoziationen weckt. Pirna ist eine lebenswerte Stadt, vor allem für Familien. Es herrscht eine Urbanität wie in kaum einer anderen Kommune: kurze Wege, eine mit Handel, Gastronomie und Leben gefüllte Altstadt, die von Einheimischen und Gästen angenommen wird. Pirna ist attraktiv durch die infrastrukturelle Anbindung und bietet ein funktionierendes Kita- und Schulnetz. Also warum nicht nach Pirna ziehen?

Soll sich jeder mit dem Pirnaer Label schmücken dürfen?

Olaf Franke: Eine Voraussetzung für die Verwendung des Labels ist, dass der Partner etwas Positives für die Stadt tut, ihre wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung voranbringt und diese nicht schädigt, sondern aufwertet.

An der B 172 ist das Label nun auf einem großen Plakat zu sehen.

Soll die Werbeplane mit der Silhouette des Marktplatzes mehr Besucher in die Altstadt locken?

Olaf Franke: Es ist ein Puzzlestück. Im kommenden Jahr wird es neue Orts- eingangsschilder mit einer Doppelfunktion geben. Sie werden auf die Stadt hinweisen und auch Veranstaltungen bewerben. Die B 172 ist wichtig, weil wir uns gegenüber Reisenden in Richtung Sächsische Schweiz nicht von der Schokoladenseite präsentieren. Wie in jeder anderen Stadt fahren sie durch den äußeren Ring mit Gewerbeflächen. Aber nur 300 Meter weiter befindet sich eine der schönsten Altstädte Deutschlands. Darauf wollen wir stärker aufmerksam machen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.12.2014

Silvio Kuhnert

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