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Pirna feilt an Zukunft der Stadtbuslinien

Pirna feilt an Zukunft der Stadtbuslinien

An einem neuen Verkehrsentwicklungsplan arbeitet derzeit die Stadt Pirna. In diesem Zuge steht auch die Zukunft des Stadtbusliniennetzes zur Debatte. Am 7. Oktober kommen die Verkehrsexperten zu einem Workshop zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) zusammen.

Schwerpunkte bilden unter anderen die Fragen, wann und wie viele Busse im Stadtgebiet künftig unterwegs sein und ob Anrufsammeltaxis eine Rolle bei der Angebotspalette, um von A nach B zu kommen, spielen sollen. Im Vorfeld können Pirnaer Bürger Meinungen und Anregungen geben.

In Pirna rollen derzeit sechs Stadtbuslinien. "Sie bieten in den einzelnen Stadtgebieten ein unterschiedliches Verkehrsangebot, um die Innenstadt zu erreichen bzw. aus der Innenstadt zurück in die Wohngebiete zu gelangen", informiert das Dresdner Büro der Verkehrsplanung Köhler und Taubmann GmbH. Es hilft der Verwaltung bei der Erarbeitung eines neuen Verkehrsplanes.

Fein raus sind die Bewohner von Copitz und dem Sonnenstein. Aufgrund der hohen Einwohnerdichte und der damit verbundenen hohen Fahrgastzahlen fahren Busse in die Stadtteile von früh morgens bis spät am Abend sowie am Wochenende. Die weniger dichtbebauten Stadtteile und die ländlich geprägten Ortsteile werden wenn überhaupt nur werktags angesteuert. "Da alle Stadtbuslinien derzeit in der Innenstadt beginnen bzw. enden, ist eine umsteigefreie Fahrt zwischen Stadtvierteln nördlich der Elbe und wichtigen innerörtlichen Zielen wie beispielsweise das Klinikum Sonnenstein nicht möglich", so die Verkehrsplaner.

Bei dieser Problematik soll nun der Workshop ansetzen. Dort soll diskutiert werden, ob die Stadtbuslinien zukünftig nicht mehr in der Innenstadt enden, sondern mit Zwischenstopp im Stadtzentrum direkt zwischen den Stadtvierteln nördlich und südlich der Elbe verkehren. Des Weiteren greifen die Verkehrsplaner die Idee der Citybuslinie wieder auf, um die Altstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser zu erschließen. Bereits in der Adventszeit 2011 drehte der sogenannte "Stadtstreicher" versuchsweise seine Runden im Stadtzentrum. Eine Etablierung der Altstadtlinie ist bislang an der Finanzierung gescheitert. Die Pläne für diese Buslinie liegen auf Eis. Neben Bussen steht auch die Einführung einer "Anrufsammeltaxi-Linie" zur Debatte. Sie fährt nur bei konkreten Bedarf und auf Bestellung. So eine Linie könnte künftig Oberposta und die Wohnhäuser an der Einsteinstraße direkt mit dem Bahnhof und dem Klinikum verbinden, schlagen die Verkehrsexperten vor. Am späten Nachmittag und in den späten Abendstunden sowie an den Wochenenden sollen bei Linien mit geringer Nachfrage Kleinbusse nur bei Bedarf, sogenannte Rufbusse, zum Einsatz kommen.

Über ein Kontaktformular auf der Internetseite www.pirna2030.de können Pirnaer den Verkehrsplanern ihre Meinung zu diesen Ideen mitteilen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2014

Silvio Kuhnert

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