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Pirna erhebt Abgabe für Kleineinleiter

Pirna erhebt Abgabe für Kleineinleiter

In den kommenden Tagen liegt bei mehr als 500 Grundstückseigentümern Post von der Stadtverwaltung Pirna im Briefkasten. Dabei handelt es sich nicht um freundliche Weihnachtsgrüße, sondern das Rathaus fordert jetzt Geld ein.

"Nachdem der Stadtrat am 11. November 2014 die Kleineinleiterabwälzungssatzung beschlossen hat, müssen nun fristgemäß die Gebührenbescheide zugestellt werden", teilte Stadtsprecher Thomas Gockel mit. Die sogenannte Abwasserabgabe müssen diejenigen bezahlen, die Schmutzwasser im Jahresdurchschnitt von bis zu acht Kubikmeter am Tag in ein Gewässer einleiten. Das gilt auch für Einleiter, die ihr Schmutzwasser in gemeindeeigene Kanäle oder Gräben einleiten, die nicht an ein Klärwerk angeschlossen sind.

Diese Abgabe für Schmutzwassereinleitungen ist laut Stadtverwaltung Bestandteil der Abwassergebühren. Diese Einnahmen werden zweckgebunden zum Beispiel in den Bau kommunaler Kläranlagen eingesetzt. Zudem werden mit den Geldern oberirdische Gewässer renaturiert und revitalisiert. Ebenso erhalten Grundstücksbesitzer aus diesem Fond Fördermittel für die Errichtung privater Kleinkläranlagen.

Mit dem Gebührenbescheid flattert auch ein Flyer in die Briefkästen, der zum einen die Satzung enthält und zum anderen weitere entsprechende Fragen beantwortet.

Laut der Satzung wird die Abgabe nach sogenannten Schmutzwasserschadenseinheiten erhoben. Für eine Einheit beträgt die Gebühr im Jahr derzeit 35,79 Euro zuzüglich fünf Euro für den Verwaltungsaufwand je Bescheid. Ein Bewohner eines abgabepflichtigen Grundstücks wird mit 0,5 Schadeinheiten bewertet. Das bedeutet, ein einzelner Hausbesitzer muss die Hälfte, ein Ehepaar die Abgabe für eine ganze Schmutzwasserschadenseinheit zahlen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.12.2014

DNN

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